Stadtgalerie präsentiert Langzeitperformance

Tänzer Mark Christoph Klee (vorne) und Künstler Jasiek Mischke sind gemeinsam mit Künstler-Kollegin Coralie Merle Teil ihrer eigenen Installation in der Stadtgalerie Kiel. Foto: Sabine Soyka

Bis zum 30. August zeigen drei junge Künstler eine besondere Ausstellung in Kiel

Kiel. Die Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-straße 31, präsentiert unter dem Titel „[not] now“ noch bis zum Freitag, 30. August, eine performative Installation zur Wahrnehmbarkeit von Zeit. Drei Künstler aus den Bereichen Tanz und Bildende Kunst/Sprachkunst sowie ein Grafikdesigner setzen dieses Projekt noch bis zur Museumsnacht in Szene.

Die Tänzer Coralie Merle und Mark Christoph Klee sowie der Künstler Jasiek Mischke zeigen eine lang andauernde Performance aus Bewegung, Sprache und Installation. Linien, Licht, Farbe, Körper und Handlungen bilden in Zeit und Raum einen Prozess immerwährender Transformation ab.

Performt wird jeweils donnerstags bis sonntags in den Ausstellungsräumen der Heinrich-Ehmsen-Stiftung, die der Stadtgalerie Kiel angeschlossen sind. Konzeptioneller Ausgangspunkt ist der museale Raum, der bei wechselnden Lichtverhältnissen Schauplatz von Tanzperformance, Spoken-Word-Performance und Tape Art, also Klebeband-Kunst, wird. Im Sinne einer performativen Installation sind die Künstler Teil einer Installation. Ebenso wie auch zu Zeiten ihrer Abwesenheit die farbigen Klebestreifen und das variierende Tageslicht auf die Bewegungen und Handlungen verweisen. Der Grafikdesigner und Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Björn Schmidt hat in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern zu der performativen Installation eine Visualisierung entwickelt.

Besucher können sich während der Öffnungszeiten dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr einen Einblick verschaffen. Das Publikum soll in einen fließenden Prozess eingebunden werden, der keinen Anfang oder konkretes Ende, keine Höhepunkte oder Pausen kennt.

Außerdem sind über die Dauer der Performance die Ausstellungsräume zusätzlich in bewegten, aber dekonstruierten Bildern auf www.notnow.live und auf einem Monitor im Eingangsfoyer der Stadtgalerie abgebildet. Der Eintritt ist frei.