Die Kai-City nimmt Form an

Sie versenkten die Zeitkapsel im Grundstein an der Hörn: Finanzministerin Monika Heinold (v.li.), Architekt Christian Pelzeter, IB.SH-Vorstand Michael Adamska, Baudezernentin Doris Grondke und IB.SH-Vorstand Erik Westermann-Lammers. Foto: Katja Schweckendiek

Mit der IB.SH-Grundsteinlegung startet die weitere Bebauung an der Hörn

Kiel. Nun geht es los an der Hörn. Die Grundsteinlegung für den Neubau der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) war gleichzeitig der Startschuss für die Bebauung der neuen Kai-City, in der bis 2024 rund 900 Wohnungen sowie Gewerbebauten entstehen sollen.

„Der Verkauf des städtischen Grundstücks an die Investitionsbank war der Türöffner für die weitere angrenzende Wohnbebauung an der Hörn“, erklärte Kiels Baudezernentin Doris Grondke bei der Grundsteinlegung. Denn, so Grondke weiter, damit die Hörnentwicklung mit EU-Mitteln gefördert werden kann, muss die neue Bebauung zu 65 Prozent aus Gewerbe bestehen. „Dazu hat die IB.SH bereits einen großen Teil beigetragen“, so die Baudezernentin erleichtert.

Denn immerhin baut die Investitionsbank hier auf einer Grundstücksfläche von 5700 Quadratmetern zwei fünfstöckige Gebäude, die im dritten Obergeschoss durch einen verglasten Steg über die Straße „Zur Helling“ verbunden sein werden. Das Ziel des Neubaus ist es, die Mitarbeiter der IB.SH, die momentan auf zehn verschiedene Standorte in Kiel verteilt sind, in einem Gebäudekomplex zusammenzuführen. Insgesamt werden dort rund 650 Beschäftigte untergebracht sein.

Gebaut wird das circa 90,5 Millionen Euro teure Gebäude nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Dabei wird unter anderem für den Betrieb einer Wärmepumpe, die das Gebäude im Winter wärmt und im Sommer kühlt, Fördewasser genutzt. Außerdem wird es im Erdgeschoss 200 überdachte Stellplätze für Fahrräder und in der Tiefgarage Ladestationen für E-Autos geben. Die Fertigstellung des IB.SH-Neubaus ist für das erste Halbjahr 2021 geplant.kae