Stadtgeschichte mit Dieter – Gerald Grotes neuer Film mit Privataufnahmen zeigt Kiel vor rund 80 Jahren

In den 1930er- und 40er-Jahren filmte der Kieler Zahnarzt Dr. Rudolf Schultz das Aufwachsen seines Sohnes Dieter. Aus diesem Material hat Gerald Grote eine Dokumentation zur Kieler Geschichte erstellt. Foto: hfr

Kiel. Am Montag, 26. November, erlebt Gerald Grotes neuer Film seine Uraufführung im Kino in der Pumpe, Haßstraße 22 in Kiel: Um 19 Uhr öffnet sich der Vorhang für die Dokumentation „Ich habe Kiel zu erzählen“. Der rund 50-minütige Film entstand aus dem Filmmaterial, das der Kieler Zahnarzt Dr. Rudolf Schultz in den 1930er- und 40er- Jahren belichtete, um das Aufwachsen seines Sohnes Dieter, das Leben seiner Familie und ein Panorama der Stadt Kiel im Bild festzuhalten. Über die Jahre wurden viele Filmrollen belichtet – und alle erzählen sie viel mehr als nur die Geschichte dieses einen Menschen, geben sie doch auch Zeugnis über die Stadt an der Förde.

Rund 70 Jahre später wird Gerald Grote auf das Material aufmerksam – zusammen mit Oliver Boczek fügt er die vielen Sequenzen zu einem beeindruckenden Dokument zusammen, in dem unsere Landeshauptstadt noch einmal ihr Gesicht zeigt, das sie vor dem Zweiten Weltkrieg besaß.

Gerald Grote, Kieler Filmemacher und Produzent, Begründer des Green-Screen-Filmfestivals in Eckernförde, hat sich durch viele Kompilationsfilme einen Namen gemacht – zum Beispiel „Schnee von gestern“, „Bis an die Grenze“ und „8 Millimeter Kieler Woche“. Oliver Boczek, Kieler Filmemacher, hat viele Kurzfilme produziert und gedreht, darunter „Der kleine Kaiser“ und „Schlüsselerlebnis“. Bei der Premiere wird neben den beiden Filmemachern der Protagonist, Dieter Schultz, anwesend sein.

Eintritt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 4 Euro.