Pinguine suchen ein Zuhause

Wer auch nach der Kieler Woche noch in Erinnerungen an die Spiellinie schwelgen möchte, kann ab dem kommenden Mittwoch zuschlagen. Dann wird an der Krusenkoppel wieder abgebaut. Foto kae

Erstmals erst am Mittwoch beginnt der Ausverkauf der Spiellinie

Kiel. Wer sich in der vergangenen Woche auf der Spiellinie in einen Seelöwen oder ein Mammut verliebt hat oder schon immer mal einen Eisberg oder ein Iglu in seinem Garten stehen haben wollte, kann am kommenden Mittwoch, 3. Juli, ab 8 Uhr auf der Krusenkoppel eine oder mehrere Requisiten aus dem ewigen Eis käuflich erwerben. Denn wie immer beginnt nach der Kieler Woche der Ausverkauf der kreativen Kunstwerke, die auf der Spiellinie in den vergangenen Tagen entstanden sind.

Noch bis um 17.30 Uhr am morgigen Sonntag, 30. Juni, wird auf der Spiellinie fleißig gemalt, gehämmert, geflochten, gewebt und gewerkelt. Dann startet der Abschlussrundgang durch die Landschaft aus dem ewigen Eis. Doch auch am Montag und am Dienstag wird die Krusenkoppel in diesem Jahr erstmals ihre Tore für Besucher öffnen. Dann allerdings nur noch zum Schauen und Staunen, nicht mehr zum Arbeiten. Richtig Schluss ist erst am Mittwoch, und dann schlägt die Stunde der Souvenierjäger. Pinguine, Robben, Eiskristalle und Co. können ein neues Zuhause bekommen.

Der Verkauf beginnt um 8 Uhr am Büro neben dem Eingang zur Freilichtbühne. Nach dem „Wer-Zuerst-Kommt-Prinzip“ vergibt der technische Leiter der Krusenkoppel Andreas Weber Kunstwerke, Dekoration und Materialreste aus der Winterlandschaft an die Käufer. Die Preise werden vor Ort gemacht, bezahlt werden muss in bar. Beim anschließenden Abbau hilft dann das Technik-Team.

Doch auch wer am Mittwoch nicht zuschlagen kann, hat immer noch eine Chance auf eine Erinnerung von der Krusenkoppel 2019. „Der gesamte Abbau dauert 14 Tage. In dieser Zeit ist es möglich, Bretter, Stroh, Lehm oder einen Eisbewohner abzuholen“, erklärt Spiellinien-Leiterin Maike Wichmann. kae