„Pfad der Menschenrechte“ – Schülerprojekte und neue Ausstellung im Flandernbunker

Fotos honorarfrei (c) Jens Rönnau: 1 + 2: Barbara Sommerfeldt und Sabine Scheduikat von Amnesty International und Verena Manke, Ausstellungskuratorin im Flandernbunker. 3: Die Künstlerin Mona Strehlow mit ihrer Arbeit "Die Würde des Menschen ist angetastet" - Serie `Für Freiheit und Demokratie`, 2005

Kiel. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So lautet Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch die Realität sieht weltweit oft anders aus. Das ist Grund genug, sich zum 70. Jahrestag der Erklärung am 10. Dezember näher mit der UN-Menschenrechtscharta zu befassen. Der Verein Mahnmal Kilian zeigt daher im Rahmen einer landesweiten Aktion gemeinsam mit Amnesty International eine neue Ausstellung im Flandernbunker, in der Ergebnisse eines Kurzprojekts zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Schüler der Privatschule Düsternbrook und des RBZ – darunter auch Schüler mit jüngeren Flucht- und Asylerfahrungen – gezeigt werden. Dabei werden die Menschenrechte sowohl aus allgemeiner, als auch aus persönlicher Sichtweise beleuchtet.

Vor 70 Jahren verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Darin sind in 30 Artikeln grundlegende Rechte jedes Menschen unabhängig von nationaler Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion, politischer Ansicht und sonstiger Einstellung und sozialem Stand angeführt. Rechtlich verbindlich im Sinne des Völkerrechts ist die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ zwar nicht – dafür aber eine Leitlinie, an der sich der Fortschritt von Gerechtigkeit messen lässt.

Im Flandernbunker sind jetzt 30 leuchtend gelbe Tafeln mit den Artikeln der UN-Menschenrechtskonventionen mit den Ausstellungen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg in Kontext gestellt, die als maßgebliche Auslöser für die Deklaration der Menschenrechte gesehen werden können. So führt nun ein „Pfad der Menschenrechte“ durch die verschiedenen Räume des Flandernbunkers und verbindet die einzelnen Artikel miteinander. Begleitend werden historische und aktuelle Fotos gezeigt, die Menschenrechtsverletzungen der letzten 70 Jahre weltweit dokumentieren und die Arbeit von Amnesty International in diesem Kontext aufzeigen. Speziell zu dieser Ausstellung werden zusätzlich Kunstwerke des aus Armenien stammenden asylsuchenden Künstlers Andranik Bagdharyan und der schleswig-holsteinischen Künstlerin Mona Strehlow gezeigt.

Fotos honorarfrei (c) Jens Rönnau: 1 + 2: Barbara Sommerfeldt und Sabine Scheduikat von Amnesty International und Verena Manke, Ausstellungskuratorin im Flandernbunker. 3: Die Künstlerin Mona Strehlow mit ihrer Arbeit „Die Würde des Menschen ist angetastet“ – Serie `Für Freiheit und Demokratie`, 2005

Kiel. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So lautet Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch die Realität sieht weltweit oft anders aus. Das ist Grund genug, sich zum 70. Jahrestag der Erklärung am 10. Dezember näher mit der UN-Menschenrechtscharta zu befassen. Der Verein Mahnmal Kilian zeigt daher im Rahmen einer landesweiten Aktion gemeinsam mit Amnesty International eine neue Ausstellung im Flandernbunker, in der Ergebnisse eines Kurzprojekts zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Schüler der Privatschule Düsternbrook und des RBZ – darunter auch Schüler mit jüngeren Flucht- und Asylerfahrungen – gezeigt werden. Dabei werden die Menschenrechte sowohl aus allgemeiner, als auch aus persönlicher Sichtweise beleuchtet.

Vor 70 Jahren verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Darin sind in 30 Artikeln grundlegende Rechte jedes Menschen unabhängig von nationaler Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion, politischer Ansicht und sonstiger Einstellung und sozialem Stand angeführt. Rechtlich verbindlich im Sinne des Völkerrechts ist die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ zwar nicht – dafür aber eine Leitlinie, an der sich der Fortschritt von Gerechtigkeit messen lässt.

Im Flandernbunker sind jetzt 30 leuchtend gelbe Tafeln mit den Artikeln der UN-Menschenrechtskonventionen mit den Ausstellungen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg in Kontext gestellt, die als maßgebliche Auslöser für die Deklaration der Menschenrechte gesehen werden können. So führt nun ein „Pfad der Menschenrechte“ durch die verschiedenen Räume des Flandernbunkers und verbindet die einzelnen Artikel miteinander. Begleitend werden historische und aktuelle Fotos gezeigt, die Menschenrechtsverletzungen der letzten 70 Jahre weltweit dokumentieren und die Arbeit von Amnesty International in diesem Kontext aufzeigen. Speziell zu dieser Ausstellung werden zusätzlich Kunstwerke des aus Armenien stammenden asylsuchenden Künstlers Andranik Bagdharyan und der schleswig-holsteinischen Künstlerin Mona Strehlow gezeigt.

Noch bis 31. März, Flandernbunker, Kiellinie 249, Kiel. Mo bis Fr von 11 bis 15 Uhr, So 11 bis 17 Uhr.