Kuscheliges Weihnachtsdorf ist gut gestartet

Verblasste Farben und Bilder, die in Zeiten von Full-HD unscharf wirken, geben „Last Ship home“ eine besondere Ästhetik. Foto: hfr

Wahlstedt. (hül) Einen gelungenen Start legten die Veranstalter des Wahlstedter Weihnachtsdorfes auf dem Marktplatz am Wochenende hin. Unter einem guten Stern stand bislang auch das Wetter mit Sonnenschein, niedrigen Temperaturen und nur wenigen Regentropfen.

Zum Wärmen dienten neben Punsch, heißen Cocktails und Glühwein knisternde Holzöfen und Feuerkörbe sowie schützende Holzhütten.

Am Eröffnungstag erwärmte Musiker Joe Green – wie im vorigen Jahr – mit seinem Gesang zur Gitarre abends die Herzen der Besucher. Weihnachtslieder durften natürlich nicht fehlen, aber auch Besucherwünsche wurden gern erfüllt.

Die Veranstalter, die Fest-AG der Stadt mit Kirsten Hauk, Angelika Pryl und Wolfgang Lippke sowie Event-Manager Paul Griese mit seinem Team, haben keine Kosten und Mühen gescheut, um wieder ein stimmungsvolles und kuscheliges Weihnachtsdorf auf die Beine zu stellen – in diesem Jahr sogar für zwei Advent-Wochenenden.

Ein Hüttendorf mit acht Buden, ein Kinderkarussell, anheimelnde Musik, Weihnachtsbäume, bunt angestrahlte Bäume sowie der große Weihnachtsbaum sorgten für viel vorweihnachtliche Stimmung. Gesellige Begegnungen von Jung und Alt, in Gruppen oder Einzelne bestimmten das Bild im „Dorf“ vor allem nach hereinbrechender Dunkelheit. Bei heißen Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Leckerem vom Grill oder aus der Pfanne wurde gern und viel geflachst und geklönt.

Heißgetränke wurden erstmals in Weihnachtsdorf-Bechern aus Porzellan ausgegeben. 500 Stück wurden angeschafft. Sie sind mit dem Wahlstedter Wappen und der Aufschrift „Wahlstedter Weihnachtsdorf“ bedruckt. Nicht wenige Besucher zahlten beim Erwerb eines heißen Getränks kein Pfand, sondern kauften gleich das attraktive Souvenir zum Preis von 3 Euro. Dazu gehörten auch Christiane und Dieter Cordes aus Schafhaus in der Gemeinde Bark. Sie kamen das erste Mal nach Wahlstedt und freuten sich über die gemütliche Atmosphäre. Da schmeckte der Bratapfel-Punsch gleich noch mal so gut.

Der Weihnachtsmann schaute an allen Tagen zur Freude der Kinder auch vorbei. Großzügig verteilte er aus seinem Sack Nüsse, Mandarinen, Schokolade und andere Naschies. Die knapp zweijährige Emma Sorgenfrei aus Wahlstedt zeigte keine Scheu und ließ sich vom Rauschebart bereitwillig auf den Arm nehmen. Mama und Papa konnten davon ein schönes Foto machen.

Das Weihnachtsdorf ist zusätzlich am letzten Wochenende vor Weihnachten, und zwar von Freitag, 20. Dezember, bis Sonnabend, 21. Dezember, jeweils von 14 bis 21 Uhr, und am Sonntag, 22. Dezember, von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei und Parkgebühren fallen auch nicht an. Wolfgang Lippke meinte zu den erweiterten Öffnungszeiten: Im vorigen Jahr hätten Bürger bedauert, dass die Veranstaltung nur an einem Wochenende stattfand. Inwieweit dieser erweiterte Termin Anklang bei den Besuchern findet, bleibt abzuwarten. Die „Macher“ hoffen jedenfalls auf eine positive Bilanz.