Kiel erwartet die Feiernden

Murat Komral und das Aufbau-Team vom Argentinien-Stand auf dem Internationalen Markt haben dafür gesorgt, dass es dort mit Tango, Wein, Steak, bunten Farben und vielen anderen Spezialitäten möglichst landestypisch zugeht. Foto: kst

Privatautos sollten der Kieler Innenstadt am besten ganz fernbleiben

Kiel. Der Countdown läuft. Schon übermorgen, am Freitag, 21. Juni, wird die Kieler Woche mit dem „Soundcheck“ inoffiziell eingeläutet. Fast alle Stände haben dann schon geöffnet, auf den Bühnen sorgen die ersten Bands für Gratis-Livemusik und Party. Vor der Bühne auf dem Rathausplatz ist innerhalb der vergangenen Tage der Internationale Markt entstanden. 35 Nationen sind diesmal dabei, so viele waren es zuletzt vor 20 Jahren. Auch die zehn Meter hohe Rampe am Bootshafen ist schon nahezu bereit für Windskater und Mountainbiker, die sich von ihr in den Alten Bootshafen stürzen wollen. Im Olympiazentrum Schilksee treffen die Segelsportler ein, und ganz Kiel stellt sich auf zehn Tage Ausnahmezustand ein. Die Zugänge zu den Feierzentren in der Kieler Innenstadt sind auch in diesem Jahr wieder mit schwer gefüllten Big-Bags im Kieler-Woche-Design gesichert. Neben dem Südbecken des künftigen Kleinen Kiel-Kanals haben die Bauteams in Richtung Bootshafen eine provisorische Asphaltstraße angelegt, über die der Besucherstrom zur Kieler Woche besser fließen kann. In dem angrenzenden Bereich der Andreas-Gayk-Straße ist Platz für Kieler-Woche-Buden geschaffen worden. Die Arbeiten am Nordbecken des Kleinen Kiel-Kanals laufen während der Kieler Woche so gut es geht weiter.

Doch eines dürfte klar sein: Mit dem eigenen Auto in die Kieler Innenstadt zu fahren, ist während der Kieler Woche mit erheblichem Stress verbunden. Wer es trotzdem mit einem der Parkhäuser versuchen will, findet Informationen zur jeweils aktuellen Auslastung unter www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/auto/parken_innenstadt.php

Der Wilhelmplatz, der normalerweise als großer, kostenfreier öffentlicher Parkplatz zur Verfügung steht, ist mit Fahrzeugen belegt, die Teil der Kieler-Woche-Logistik sind. Stressfreier für einen Besuch der Kieler Woche ist die Anreise mit dem Zug. Der bringt einen mitten ins Getümmel. Oder mit dem Rad. Für Fahrräder gibt es in diesem Jahr fünf bewachte Parkplätze, an denen das eigene Rad sicher abgestellt werden kann. Die Standorte sind unter der Gablenzbrücke, im Hiroshimapark, beim Finanzministerium, bei der Seeburg am Anfang der Kiellinie und an der Krusenkoppel. kst