Für ein „Kiel ohne Grenzen“

Psychedelische Klänge aus Dänemark Die seit 2015 bestehende dänische Band „The Sonic Dawn“ steht für zeitgemäßen Psychedelic Rock. Dabei vermischt das Trio aus Kopenhagen experimentierlustig eine große Bandbreite an Stilen. Im Februar veröffentlicht das Trio sein drittes Album „Eclipse“, das es bereits heute im der Kieler Schaubude vorstellt. Das Werk ist stark von persönlichen Schicksalsschlägen sowie der gegenwärtigen Weltlage inspiriert und schwankt stimmungsmäßig zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Aufgenommen wurde es im „The Village Recording“, Dänemarks besten analogem Studio. Als Produzent konnte Thomas Vang gewonnen werden, der schon mit Größen wie Roger Waters zusammenarbeitete. Foto: Heavy Psych Sounds (ins DCX geladen) 31. Januar, 20 Uhr. Schaubude, Kiel. Legienstraße 40. Eintritt ab 8,80 Euro. Karten: Abendkasse.

Liveacts feiern am 26. Oktober in der Pumpe für ein offenes Miteinander

Kiel. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Oktober kommt „Kiel ohne Grenzen“ am Sonnabend, 26. Oktober, zurück in die Pumpe, Haßstraße 22 in Kiel. Präsentiert wird die Veranstaltung von „Kiel ohne Grenzen“, einem Team begeisterter Aktiver auf und hinter der Bühne. Gemeinsam stehen sie seit inzwischen fünf Jahren für ein offenes Miteinander – jenseits von Grenzen durch Herkunft, Handicap oder schlicht und einfach aufgrund von Ausgrenzung vom Kultur- und Sozialleben durch Armut. Die Crew hat im Laufe des Projekts mittlerweile vier Benefizkonzerte mit 14 Bands und über 2500 Zuschauern veranstaltet. Trägerorganisation und Veranstalter ist der Verein „Kieler Jugendring“.

Ab 19 Uhr stehen drei Liveacts auf der Bühne im Saal der Pumpe. „Moon Lama“ ist eine einsame Kreatur, die auf der dunklen Seite des Monds lebt. In der grauen Wüste verbringt sie ihre Tage beim Musizieren, ohne Hoffnung, gehört zu werden. Doch ein Musikerduo hat sie gefunden und bringt den Moon-Rock auf die Erde.

Nach ihren ersten beiden Albumveröffentlichungen tourten „The Sonic Dawn“ aus Dänemark mehr oder weniger konstant durch Europa und traten mit Gruppen wie „Graveyard“ und „Brant Bjork“ auf der Bühne auf. In der Pumpe stellt das Trio sein drittes Album „Eclipse“ vor. Darin wirft selbst die eingängigste Melodie irgendwie einen mysteriösen Schatten.

„Eine Südfrucht, zwei Löffel, etwas Puderzucker und schon fängt das Leben an zu pulsieren“. So oder so ähnlich mussten es sich die drei von „Oberheimer“ gedacht haben, als sie ihre Instrumente in einen Topf warfen. Heraus kam eine bunte Mischung aus Synth, Percussion, Klassik, und Weltmusik. Langsam, groovey und sphärisch, aber auch bunt mit Bums, denn schließlich kann man einem Känguru das Hüpfen nicht verbieten!

Tickets gibt es für 12 Euro zuzüglich Gebühr im Internet unter Eventim und www.diepumpe.de sowie für 15 Euro an der Abendkasse.