Eine Nacht voller Comedy

Nach nur halbwegs erfolgreicher Musik-Karriere, bleibt für Robert Alan nun wohl nur die Musik-Comedy – im Februar auch in Neumünster. Foto: hfrNach nur halbwegs erfolgreicher Musik-Karriere, bleibt für Robert Alan nun wohl nur die Musik-Comedy – im Februar auch in Neumünster. Foto: hfr

Die erste „Komische Nacht“ ist in verschiedenen Bars in Neumünster zu Gast

Neumünster. Am Donnerstag, 21. Februar, feiert die „Komische Nacht“ Premiere in Neumünster. Ab 19.30 Uhr treten dann in fünf verschiedenen Lokalen und Bars jeweils fünf verschiedene Comedians und Künstler auf – jeweils 25 Minuten lang. Bei der Premiere in Neumünster machen das Bistrorant im Tierpark, Geerdtsstraße 100, das „Kiek in!“, Gartenstraße 32, das Restaurant und Café Pagoni, Baumschulenweg 5, Schwale Bräu, Brachenfelder Straße 45, und der Südbahnhof Neumünster, Altonaer Straße 131, mit.

Den Comedy-Marathon gibt es bereits seit mehreren Jahren in mittlerweile über 30 deutschen Städten. Nun ist es zum ersten Mal auch in Neumünster soweit. Präsentiert werden verschiedene Comedians und andere Spaßmacher, die ihr Publikum abwechslungsreich und kurzweilig durch den Abend begleiten. Bekannt durch Auftritte im Quatsch Comedy Club oder bei Nightwash garantieren die Künstler einen gelungenen Abend in geselliger Runde bei Essen und Trinken.

Bei der Komischen Nacht müssen somit nicht die Besucher von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können, sondern jeder Gast kauft sich eine Eintrittskarte für sein Lieblingslokal. Die Künstler sind es, die von Club zu Club ziehen. In Neumünster sind Benni Stark, Helene Bockhorst, Horst Fyrguth, Marius Jung und Robert Alan dabei.

Benni Stark war in seiner Jugendzeit in einer Gang und wurde erfolgreich bei der Logopädin therapiert. Nach dem Zivildienst kam die Ausbildung zum Herrenausstatter.

Helene Bockhorst stellt sich Fragen wie „Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam?“ und „Warum beteiligt sich niemand am Crowdfunding für meine Brustvergrößerung?“. Sie präsentiert Geschichten, die lustig sind – sofern man sie nicht miterleben musste. Horst Fyrguth bietet einen kabarettistischen Abend über die witzigsten Aspekte der menschlichen Bequemlichkeit – nach dem Motto: „Lieber chillen statt killen, lieber Übergewicht als Überstunden“. Aufgewachsen im Rheinland, liefert der „Soul-Comedian“ Marius Jung amüsante, manchmal auch tiefgründige Einblicke ins Leben eines „Maximalpigmentierten“ unter weißen Deutschen. Robert Alan war pubertärer Kleinstadtrapper, tragischer Singer-Songwriter in einer Großstadt, stiller Schlagzeuger in der Countryband seiner Eltern und großmauliger Frontmann erfolgloser Indiebands. Klar, dass da nur noch die Musik-Comedy bleibt.

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf in den beteiligten Lokalen und im Internet unter www.komische-nacht.de