So zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie ihn lieben

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Trainingspartner, Kuschelgefährte und bester Freund: Es gibt viele Gründe, warum wir unsere Hunde lieben. Aber wie zeigen Sie ihm das am besten? DeineTierwelt verrät acht Wege, wie Sie Ihre Hundeliebe zum Ausdruck bringen können.

Einen geliebten Menschen küssen und umarmen wir gerne. Manchmal helfen auch Pralinen, um die Liebesbotschaft zu übermitteln. Genau diese Dinge sollte man aber nicht einfach auf seinen Hund übertragen. Einige Hunde fühlen sich eingeengt und gefangen, wenn man sie einfach umarmt.

Im Gegensatz dazu mögen Hunde natürlich sehr gerne Leckerlis. Allerdings sollte man sie hauptsächlich als Motivation und im Hundetraining einsetzen. Sich die Liebe des Hundes nur durch Leckerlis zu sichern, ist auf Dauer ungesund – und vergänglich: Innerhalb von Sekunden kann sich schließlich jeder die Treue des Hundes erschleichen.

Besser, Sie zeigen Ihre Liebe mit diesen Tipps:

1. Liebevolle Blicke

Hunde kommunizieren viel über Augenkontakt. Wenn sie einem Menschen lange in die Augen blicken, ist das eine Art, „ich liebe Dich“ zu sagen. Andersherum lösen auch Menschen dieses Gefühl in Hunden aus, wenn sie ihnen lange liebevoll in die Augen blicken. 

Das ist sogar wissenschaftlich belegt: Forscher fanden heraus, dass freundliche Blicke zwischen Menschen und Hunde, bei beiden das „Liebes-Hormon“ Oxytocin ausschütten. Aber Vorsicht: Es macht einen Unterschied, ob man liebevoll oder wütend in die Augen blickt.

2. Die Zeichen des Hundes verstehen

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Zuneigung bei Ihrem Hund ankommt? Dann beobachten Sie einfach seine Körpersprache. Wedelt er mit dem Schwanz, sucht Augenkontakt oder hebt eine Augenbraue? Dann zeigt der Hund seine Liebe. Andersherum sind ein eingezogener Schwanz, aufgerissene Augen und permanentes Lecken der Lippen Zeichen dafür, dass der Hund sich unwohl fühlt.

3. „Hundestimme“ nutzen

Sie kommen sich komisch vor, mit Ihrem Hund zu sprechen? Dafür gibt es keinen Grund: Studien haben gezeigt, dass Hunde die Sprache von Menschen besser verstehen als gedacht. Dabei kam auch heraus, dass Hunde die hohe Stimmlage, in die viele automatisch fallen, mögen. Besonders freuen sich die Vierbeiner, wenn sie typische „Hundewörter“ wie „Leckerli“, „Gassi gehen“ oder „fein“ hören. 

Die menschliche Stimme wirkt so beruhigend auf Hunde, dass einige Tierheime gestressten, schüchternen, ängstlichen oder überdrehten Hunden vorlesen, um sie zu beruhigen.

4. Freundliche Gesichtsausdrücke

Unsere Mimik verrät ziemlich schnell, wie wir uns fühlen – auch Hunden gegenüber. Das haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Indem Sie Ihren Hund mit einem freundlichen, entspannten Gesichtsausdruck begrüßen, zeigen Sie, dass Sie nicht böse auf ihn sind.

5. Kuscheln

In Hunden schlummert noch immer der Herden- und Jagdtrieb – deshalb spielen und bewegen sich Hunde so gerne. Ebenfalls typisch für ein Rudel: Nach getaner Arbeit zusammen entspannen. Ein gemeinsames Nickerchen auf dem Sofa oder im Sommer im Garten stärkt die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier. Hunde lieben körperliche Nähe und kuscheln sich deshalb gerne an ihre Halter.

6. Schulter zum Anlehnen

Ein weiteres Zeichen für das Bedürfnis nach Nähe: Ihr Hund lehnt sich an Sie. Diese Körperhaltung können Sie sanft imitieren und Ihrem Hund dadurch zeigen, dass Sie ihn mögen.

7. Sanfte Berührungen

Genauso wie liebevolle Blicke setzen auch Berührungen Oxytocin frei – bei Mensch und Tier. Eine leichte Massage, Streicheleinheiten und sanfte Bürstenstriche sind für den Hund deshalb eine richtige Wonne. Besonders an den Ohren, durch die sich zahlreiche Nervenbahnen ziehen, liebt Ihr Hund sanfte Berührungen.

8. Gassi gehen

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: regelmäßiges Gassi gehen. Hunde lieben Routine, die tägliche Gassi-Runde gepaart mit ein paar Trainingseinheiten sind deshalb optimal, um Ihrem Hund Ihre Liebe zu zeigen. Die geteilten Erfahrungen bilden Vertrauen und ein Gefühl von Zusammenhalt – wie in einem echten Rudel.