Hund anschaffen? Diese sieben Anzeichen sprechen dagegen

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Sie sind ja so süß! Gerade Welpen schaffen es mit ihrem treuen Blick und dem weichen Fell immer wieder, unsere Herzen im Sturm zu erobern. Juckt es Ihnen da manchmal in den Fingern, selbst auch einen Hund anzuschaffen? Dann sollten Sie vorher einige Fragen für sich beantworten:

1. Bin ich tagsüber zu Hause, um mich um einen Hund zu kümmern?

Einen Hund zu pflegen und zu erziehen, kostet durchaus viel Zeit. Falls es zwischendurch einmal stressigere Phasen in Ihrem Leben gibt, können Sie natürlich auch etwas Verantwortung an professionelle Gassigeher oder an eine Hundepension abgeben. Generell sind aber natürlich Sie für Ihr Tier verantwortlich. Diese Aufgabe zu erfüllen, fällt schwer, wenn Sie beruflich oft für mehrere Tage unterwegs sind oder gerne viel verreisen. Auch Menschen, die den ganzen Tag im Büro verbringen, müssten ihr Haustier über Stunden alleine lassen. In dem Fall passt ein Hund vielleicht momentan nicht perfekt ins Leben.

2. Habe ich oder mein(e) Mitbewohner(in) eine Tierhaarallergie?

Eine leichte Allergie ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium. Denn die kann beispielsweise durch tierfreie Zonen wie dem Schlafzimmer unter Kontrolle gebracht werden. Bei starken Allergien geht die Gesundheit allerdings vor. Tipp: Wenn Sie trotzdem Zeit mit Hunden verbringen möchten, könnten Sie in Ihrer Freizeit zum Beispiel im örtlichen Tierheim helfen.

3. Will ich nur einen süßen Welpen?

Jeder Welpe ist am Anfang noch klein und knuddelig. Doch ausgewachsen kann daraus schnell ein Dutzende Kilo schwerer Hund werden. Fragen Sie sich also vor dem Welpenkauf, ob Sie das Tier auch dann noch in Ihrem Leben haben wollen.

4. Kann ich mir einen Hund leisten?

Bei dieser Frage gilt es, komplett ehrlich zu sich zu sein. Kann Ihr Einkommen alle Bedürfnisse eines Hundes abdecken? Dazu zählen neben Anschaffungen wie Nahrung, Leine, Halsband, Spielzeug, Näpfen, Körbchen und Pflege auch Kosten für Tierarztbesuche, Impfungen, Kastration und Hundeschule. „Die Gesamtkosten für einen Hund betragen – je nach Rasse – innerhalb von 14 Jahren durchschnittlich 34.000 bis zu 45.000 Euro“, so die Tierschutzorganisation PETA.

5. Darf es auch mal dreckig zugehen?

Ihr Haus sieht immer blitzblank aus und Sie lieben Ordnung und Sauberkeit? Mit einem Hund dürfte das schwieriger werden. Haare im Teppich oder auf Polstern, Staub, matschige Pfotenabdrücke – Hunde bedeuten mehr Arbeit beim Putzen. Und: Auch der Hundehaufen beim Gassigehen muss natürlich eingesammelt und entsorgt werden.

6. Kann ich meine Kinder mit einem Hund unterstützen?

Oftmals kommt der Wunsch nach einem Hund von Kindern. Die versprechen dann natürlich hoch um heilig, sich um das geliebte Haustier zu kümmern. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass Sie Ihren Nachwuchs tatkräftig unterstützen müssen – und der Großteil der Arbeit am Ende bei Ihnen hängen bleibt.

7. Kann ich mich für die kommenden Jahre zu etwas verpflichten?

Einen Hund anzuschaffen, ist keine Entscheidung, die nur die nächsten Wochen oder Monate betrifft. Im Idealfall begleitet Sie der Vierbeiner über mehrere Jahre. Können Sie so eine Verpflichtung an diesem Punkt Ihres Lebens eingehen? Wenn nicht, ist ein Hund aktuell nichts für Sie. Denn mit der Anschaffung eines Haustieres übernehmen Sie auch immer die Verantwortung für den vierbeinigen Freund. Im Idealfall für ein langes und erfülltes Hunde-Leben.