Was ist los in Kiel und der Region?

Auch Gespräche mit Zeitzeugen gehörten zur Vorbereitung der Ausstellung, die noch bis zum 15. Januar 2022 im Kieler Flandernbunker zu sehen ist. Foto: Jens Rönnau

Handverlesene Veranstaltungstipps von der Kieler-Express-Redaktion

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Themen wie Heimat, Flucht und Migration spielten im Zweiten Weltkrieg ebenso eine Rolle wie in der heutigen Zeit. Ein aufwendiges mehrteiliges Schülerprojekt hat dazu nicht nur in den Klassenräumen der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg gearbeitet, sondern auch im Kieler Flandernbunker und auf einer Reise nach Polen/Stettin. Mit Bildern, Texten und Video-Interviews mit Zeitzeugen haben die Schülerinnen und Schüler dazu jetzt die Ausstellung „Heimat, Flucht und Migragtion“  im Flandernbunker erarbeitet. Sie ist noch bis zum 15. Januar täglich von 10 bis 17 Uhr im Flandernbunker, Kiellinie 249 in Kiel,  zu sehen. www.mahnmalkilian.de

Unter der Überschrift „Lerne lachen ohne zu weinen“ stellen die Schauspielerin Suntje Freier und der Bänkelsänger und Rezitator Bernhard Weber am morgigen Sonntag, 10. Oktober, ab 17 Uhr, in der Bethlehem-Kirche in Kiel-Friedrichsort, Möhrkestraße 9 ihr neues Programm mit Texten von Tucholsky, Ringelnatz, Kästner und Busch vor. Für die musikalische Begleitung sorgt Leonid Klimaschewski am Akkordeon. Eintritt 10 Euro, erm. 8 Euro.

Mit seinem  Bild „Nighthawks“ hat der Maler Edward Hopper (1882-1967) eine Ikone geschaffen. Einen Vortrag über Leben und Werk des amerikanischen Künstlers hält der Kunsthistoriker Dr. Hans Thomas Carstensen am Dienstag, 12. Oktober, ab 15 Uhr bei der Vhs Kronshagen im Bürgerhaus, Kopperpahler Allee 69. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Am Mittwoch, 13. Oktober, wird im „Labyrinth der Frauen“ auf dem Lohmühlenhof in Preetz von 16 bis 17.30 Uhr die im September wetterbedingt ausgefallene „meditative Auszeit mit Andacht“ erneut angeboten. Julia Jünemann, Ev. Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg, und Astrid Faehling, Lohmühlenhof, gestalten den Nachmittag. Um ausreichenden Abstand zu ermöglichen, ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt. Deshalb wird um Anmeldung unter 0179/5662455 oder per E-Mail an j.juenemann@kirche-ps.de gebeten.

„Kunsthandwerk im Herbst und Voradvent“ zeigt die Dunkersche Kate, Bischof-Vicelin-Damm in Bosau, vom 15. bis 17. Oktober. Dabei sind Outdoorkissen, Deko aus Holz, Gebrauchskeramik, Hardangerstickerei, Patchwork, Kinderpuschen, Wollsocken, Schmuck, Marmeladen, Foto-Postkarten und vieles mehr. Öffnungszeigen am 15. Und 16.: 11-18 Uhr, am 17.10.: 11-17 Uhr.

Der Kompositionswettbewerb „Stimmgabel des Nordens“ steuert auf sein Finale zu. In einer Vorausscheidung hat die Jury je vier Finalteilnehmende in den Rubriken „Schlager“, „Pop“ und „Heimat“ bestimmt, die am Sonntag, 17. Oktober, im Haus des Sports, Steenbeker Weg 49 in Kiel, um die Siegerplätze singen. Beginn ist um 17 Uhr der Eintritt kostet 10 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Haus des Sports oder unter Tel. 0171/3121656 bei Gerd Hausotto.

Jürgen Rau war viele Jahre in hohen Positionen bei Schallplatten-Konzernen tätig, traf große Stars und arbeitete auch lange bei Teldec in Nortorf. Am Freitag, 22 Oktober, ab 19 Uhr, präsentiert er unter dem Titel „Rock Tales“ seine Lieblings-Geschichten aus dem Backstage-Bereich – ein Abend voller Anekdoten und legendärer Melodien auf X Instrumenten in der Kramer-Scheune in Nortorf. Musikalisch eingerahmt wird das charmante Spektakel vom musikalischen Tausendsassa und Produzenten Richard Rossbach. „Rock Tales“  kombiniert Videoprojektionen und zum Teil noch nie gezeigten Fotos, im Wechsel mit großartiger Live-Musik und echtem Rock’n’Pop-Feeling. Tickets gibt es für 12 Euro nur per E-Mail an info@kramer-scheune.de oder abends in der Kramer-Scheune im Heinkenborsteler Weg 8 in Nortorf.

Noch bis zum 31. Oktober zeigt das Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1 in Eutin, die Wanderausstellung „Was bleibet aber …“ zu Literatur im Land. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der deutschen Literaturlandschaft und versammelt Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die nicht nur ihre Region prägten, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus strahlen. Die Ausstellungsgäste können die Vielfalt des literarischen Deutschlands kennenlernen und Werke zu Themen wie Freiheit, Widerstand, Exil oder Bündnisse kennenzulernen, die nach wie vor nichts an Aktualität verloren haben. Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr.