Tauchen, planschen, Abstand halten

Seit wenigen Tagen hat auch das Freibad Hammer wieder geöffnet. Maximal 16 Gäste dürfen dort gleichzeitig ins Wasser. Foto: Jan Köster

So allmählich öffnen auch die Schwimmbäder wieder. Allerdings nur mit vielen Vorsichtsmaßnahmen. Überall gilt: Wer baden will, muss zunächst seine Kontaktdaten hinterlegen. Es gibt gesperrte Bereiche, Wege-Regelungen und weitere Einschränkungen, die dazu dienen sollen, Abstände einzuhalten und Infektionen zu vermeiden. Weil nur weniger Besucher als normal die Bäder besuchen können, ist der Aufenthalt meist zeitlich begrenzt, damit nacheinander doch ein paar mehr Gäste in den Genuss von Sonnen- und Wasserbad kommen.

Schon vor ein paar Tagen hat die Kieler Bäder GmbH das Eiderbad in Hammer wieder eröffnet. Die Kieler Bäder GmbH hat den Betrieb des Eiderbades gerade erst von der Stiftung Drachensee übernommen. In Hammer ist die Badezeit auf drei Stunden beschränkt, höchstens 120 Gäste dürfen auf dem Gelände sein, maximal 16 Personen dürfen gleichzeitig ins Wasser, und für das Sonnenbad mit Abstand sind auf der Liegewiese Pazellen markiert, die an der Kasse zugeteilt werden.

Das Freibad Katzheide in Gaarden wird derzeit immer noch umgebaut. Nach der aktuellen Planung könnte es im August wieder öffnen.

Am gestrigen Freitag hat die Seebad Düsternbrook GmbH das Seebad Düsternbrook, www.seebad.duesternbrook.com, Tel. 0431/34185, direkt an der Kiellinie wieder geöffnet. Dort ist unter Einhaltung aller Regeln das Baden direkt in der Förde möglich. Und auch der rund 20 Meter lange Badesteg am Segelcamp 24/7 in Höhe Reventlouwiese kann wieder zur kostenlosen Abkühlung in der Innenförde genutzt werden. Kiel-Marketing als Betreiber des Camps sorgt gemeinsam mit der Kieler Bäder GmbH für die Bewachung des Schwimmbetriebs und stellt Toiletten bereit. Infos zu den Kieler Bädern gibt es unter www.kiel.de/baeder im Internet.

Auch das von den dortigen Stadtwerken betriebene Freibad in Schwentinental, Seebrooksberg 1, ist seit Mitte dieser Woche wieder geöffnet. Dort sollen sich die Besucher möglichst schon vor der Anreise unter www.stadtwerke-schwentinental.de/freibad registrieren und ein Ticket kaufen. Das Bad ist täglich in drei Schichten für jeweils maximal 275 Gäste geöffnet: Mo-Fr 7-10 Uhr, 11-16 Uhr und 17-20 Uhr. Sa und So 8-10 Uhr, 11-16 Uhr und 17-19 Uhr. In der Stunde zwischen den Schichten müssen alle Gäste das Bad verlassen, damit die Mitarbeiter alle wichtigen Bereiche reinigen und desinfizieren können. Die Duschkabinen sind geschlossen, es stehen nur die kalten Außenduschen zur Verfügung.

Schon seit Ende Mai ist das von der Stiftung Lighthouse Foundation betriebene Seebad Holtenau, www.seebad-holtenau.de, wieder geöffnet: Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa und So 11-19 Uhr, in den Sommerferien täglich von 11-19 Uhr. Maximal 30 Gäste dürfen dort gleichzeit baden, die Badezeit ist auf eine Stunde begrenzt.

In Flintbek hat der Förderverein gerade erst rund 16.000 Euro investiert, um das dortige Freibad unter anderem mit einer Tischtennisplatte und einer Terrasse mit Eiderblick aufzuwerten. Zurzeit arbeitet der Verein noch am Hygienekonzept, aber vorausssichtlich ab Sonntag, 28. Juni, wird auch das Flintbeker Freibad wieder öffnen. Den neuesten Stand gibt es online unter www.freibad-flintbek.de

Auch die Schwimmhallen öffnen unter Auflagen nach und nach wieder: Die Schwimmhalle in Schilksee ist schon seit ein paar Tagen auch wieder für „Normal-Schwimmer“ geöffnet, vorher stand sie nur Wettkampfschwimmern zum Training zur Verfügung. Das Kieler Hörnbad öffnet seine Becken am Montag, 22. Juni. Die Schwimmhalle in Preetz in der Johannes-Gutenberg-Straße wird voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien wieder aufmachen Infos unter www.schwimmhalle.preetz.de oder Tel. 04342/84659. kst