Geschenke von Stahl bis Stoff Stiftung Drachensee lädt wieder zum großen Weihnachtsbasar ein

Auch Feuerkörbe und Gartendekoration aus der Metallwerkstatt haben Metallarbeiter Christian Nötzel (v.li.), Basar-Organisator Till Affeldt und Metall-Fachleiter Benno Persson für den Basar vorbereitet. Foto: Katja Schweckendiek

Kiel. In den verschiedenen Werkstätten der Stiftung Drachensee, Hamburger Chaussee 219/221 in Kiel, wurde in den vergangenen Wochen fleißig mit Holz und Metall gewerkelt, genäht, gestrickt und mit Papier gestaltet. Denn am kommenden Sonnabend, 30. November, öffnet von 11 bis 18 Uhr wieder der traditionelle Weihnachtsbasar der Einrichtung für Menschen mit Behinderung seine Türen. Dafür haben die Organisatoren und die Beschäftigten viele tolle Sachen vorbereitet.

Die Stiftung Drachensee selbst konnte 2019 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, den Weihnachtsbasar gibt es seit fast 30 Jahren. Und er erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit: „Wir haben immer so um die 3000 Besucher“, erklärt Basar-Organisator Till Affeldt. Kein Wunder, denn das Angebot auf dem Drachensee-Basar ist groß und von hoher kunsthandwerklicher Qualität: „Alles, was hier verkauft wird, wurde von den Beschäftigten in unseren Werkstätten hergestellt“, berichtet Affeldt und zählt auf: „Dazu gehören die ‚Wat Moi‘- Produkte aus Stoff und Papier, aber auch Handarbeiten, gemalte Kunstwerke sowie schöne Sachen aus der Holz- und der Metallwerkstatt.“

In der Metallwerkstatt arbeitet Christian Nötzel. Gemeinsam mit Metall-Fachleiter Benno Persson und den anderen Beschäftigten hat er in den vergangenen Monaten viele hochwertige Metallobjekte wie Feuerkörbe, Blumenstecker oder große Herzen zum Dekorieren für den Basar geformt und geschweißt. „Die kaufen die Leute sehr gerne. An unserem Stand im Innenhof ist immer sehr viel los“, erzählt Christian Nötzel.

Neben den Drachensee-Produkten gibt es beim Weihnachtsbasar aber auch Waren externer Anbieter. „Es sind immer wechselnde Kunsthandwerker von außerhalb dabei, die ihre Produkte verkaufen“, so Till Affeldt. Neu ist diesmal auch eine mobile Mitmach-Schmiede, an der die Besucher selbst kleine Kunstobjekte gestalten können. „Mal schauen, wie das ankommt“, freut sich der Organisator.

Natürlich dürfen auch viele altbewährte Sachen auf dem Weihnachtsbasar nicht fehlen. So wird es wieder um 12 und um 15 Uhr ein Puppentheater in der Turnhalle geben (Eintritt 2 Euro), in der Pfadfinder-Jurte können Stockbrot und Pancakes gebacken werden, der Weihnachtsmann sitzt für Fotos bereit, und auch für genug Essen und Trinken ist gesorgt: Neben Grillwurst, Burgunderbraten, Waffeln und selbst gebackenem Kuchen warten auch 500 gegrillte und geräucherte Forellen auf hungrige Besucher.kae