Förderverein räumt Famila-Markt aus

Auch Laura Sievert (li.) und Isabel Rother halfen dabei, die Container mit Altmetall aus dem ehemaligen Supermarkt zu beladen. Foto: Rother / Förderverein Freibad Flintbek

Bartels-Langness Handelsgesellschaft spendet Schrott an das Flintbeker Freibad

Flintbek. Über eine Riesen-Altmetallspende für sein „Schrottbaden“ kann sich der Förderverein Freibad Flintbek freuen. Der Handelskonzern Bartels-Langness hatte dem Verein die Erlaubnis gegeben, das übrig gebliebene Altmetall aus dem vor Kurzem geschlossenen Famila-Markt in Flintbek zu bergen. Im Rahmen der Aktion „Schrottbaden“ sammelt und verkauft der Föderverein Altmetall, die Erlöse fließen in den Betrieb des Flintbeker Freibades.

Weil der Famila-Markt inzwischen durch den neu gebauten Markant-Markt ersetzt wurde, schloss der Famila-Markt am 17. November für immer seine Türen. „Nicole Sievert, eine langjährige Famila-Mitarbeiterin und aktives Mitglied in unserem Verein, hatte die Idee, die Bartels-Langness Handelsgesellschaft (Bela) um eine Schrottspende für das Flintbeker Freibad zu bitten“, berichtet Axel Boÿens, zweiter Vorsitzender des Fördervereins. Heiko Kunze, der zuständige Regionalleiter für die Flintbeker Filiale, setzte sich daraufin bei der Bela für das Vorhaben ein und hatte Erfolg: Nach verschiedenen Absprachen erhielt der Verein die Erlaubnis, das Altmetall aus dem Markt zu bergen und als Spende für das Flintbeker Freibad zu verkaufen.

Schon einen Tag nach der Schließung rückten Mitglieder des Fördervereins mit Helfern und großen Containern an, um den Markt auszuräumen. „Eine so große Schrottspende hat unser Verein lange nicht erhalten“, erzählt der Vereinsvorsitzende Fabian Rother. Hunderte von alten Einkaufswagen und meterlange Regalreihen warteten auf die Schrottsammler. Mehrere Tage lang waren sie mit dem Ausräumen des Marktes beschäftigt. „Wir haben ursprünglich mit zwei Containern Schrott gerechnet. Beim eigentlich Ausräumen wurde es dann immer mehr Altmetall, und wir mussten Container nachbestellen“, so Rother. Insgesamt fünf große Container Schrott mit einem Fassungsvermögen von jeweils 38 Kubikmetern kamen am Ende für den Verein zusammen. Grund genug für Axel Boÿens, der Bela und allen Helfern einen dicken Dank auszusprechen. „Insbesondere die Unterstützung der Mitarbeitenden vor Ort und die Hilfe der Regionalleitung waren einfach grandios“, sagt er.

Wie viel Geld der Förderverein durch den Verkauf der Schrottspende erhalten wird, steht noch nicht fest. Für Fabian Rother ist aber schon jetzt klar: „Alle Erlöse aus dem Verkauf des Famila-Schrotts werden wir natürlich vollständig in den Erhalt und die Verschönerung unseres Flintbeker Freibads investieren.“