Acht griechische Inseln abseits vom Mainstream

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Die griechischen Inseln – wer denkt da nicht zuerst an Kreta, Santorin, Mykonos und Rhodos? Bei mehr als 3.000 Inseln in Griechenland gibt es aber noch einige unentdeckte Schätze.

1. Limnos

Limnos wird hauptsächlich von Griechen besucht, ist aber mehr als „nur“ eine Urlaubsdestination. Hier wohnen dauerhaft viele Einheimische, die Insel ist also auch außerhalb der Urlaubssaison belebt und fällt nicht gleich in Winterstarre, sobald sich die Touristen wieder verziehen.

Im Hafen der Hauptstadt Myrina können Urlauber Fischer bei der Arbeit beobachten, an der flachen Küste finden sie außerdem viele gute Badestrände.

2. Ikaria

Es gibt eine Geschichte, nach der Ikarus, der sich aus Wachs und Federn Flügel bastelte und dann ins Meer stürzte, weil er zu hoch hinaus – zu nah an die Sonne – wollte.

Der griechischen Mythologie zufolge entstand die Insel Ikaria an genau dieser Stelle. Bekannt ist die Insel unter anderem für radioaktive heiße Quellen, die paradoxerweise sehr gesund und für das hohe Lebensalter der Insulaner verantwortlich sein sollen.

3. Antiparos

Nein, wir haben nichts gegen Paros. Aber Antiparos, nicht so bekannt ist wie die größere Schwesterinsel, bedient ebenso hübsch die Kykladen-Klischees (weiße Häuser, Windmühlen, pinkfarbene Blumen, Kopfsteingassen) und ist dabei beschaulicher.

Ein klarer Fall für einen Platz unter den 20 schönsten griechischen Inseln des „Guardian“. Kleines Schmankerl für alle Tom-Hanks-Fans: Der Schauspieler besitzt ein Haus auf Antiparos.

4. Kythnos

Im August, wenn (hauptsächlich griechische) Touristenhorden die Insel belagern, sollten Reisende lieber nicht nach Kythnos kommen. Außerhalb der Saison können sie die Traumstrände und Thermalquellen dafür in Ruhe genießen.

Oder sie können ein Wassertaxi nach Kolona nehmen, einem schmalen Sandstreifen, der zu einer kleinen Insel führt. In dem azurblauen Meer zu beiden Seiten ankern fast immer Jachten.

5. Serifos

Die Häuser in der Hauptstadt Chora stapeln sich als weiße Würfel seitlich an einem Berg – das macht sie zu einer der schönsten Städte in Griechenland.

In Serifos’ Hafenstadt Livadi ist das Leben noch immer, wie es vor einigen Jahren auf allen griechischen Inseln aussah: ruhig und gleichzeitig gesellig. Wer es noch ruhiger will, legt sich an einen der mehr als 70 Strände, von denen einige nur mit dem Boot erreichbar sind.

6. Koufonisia

Koufonisia oder Koufonissi besteht eigentlich aus drei Inseln, aber nur eine davon ist bewohnt. Bootstouren zu den beiden anderen Inseln, Kato Koufonisi und Keros, lohnen trotzdem: Hier finden Urlauber ungestörte Ruhe in der Natur und an malerischen Stränden.

Der Vibe von Koufonisia lässt ein bisschen die Hippie-Zeit der 1960er aufleben: Viele Urlauber campen im Sommer ganz entspannt am Strand.

7. Tilos

Die griechischen Inseln sind nicht gerade dafür bekannt, besonders grün und fruchtbar zu sein. Tilos erfüllt diese Kriterien aber am ehesten und ist berühmt für die heimischen Blumen und Vögel. Die sanften Hügel lassen sich entspannt erwandern. Ebenso relaxt geht es in den kleinen Dörfern und an den unentdeckten Stränden zu.

8. Lipsi

Nur 16 Quadratkilometer groß, ist Lipsi der perfekte Ort, um sich in verwunschenen Ecken zu verlieren. Das wusste wohl auch Odysseus, der sich, laut Mythologie, hier von der Nymphe Calypso bezirzen ließ und seine Weiterreise nach Ithaka gleich mal um ein paar Jahre nach hinten verschob.

So lange muss der Aufenthalt aber gar nicht sein, um den hübschen (und einzigen) Ort und die Strände zu genießen. Einer der schönsten ist Hohlakoura, den Urlauber am besten mit dem Boot erreichen – es gibt zwar eine Straße, die ist allerdings recht schwierig zu befahren.