33 Jahre Bildhauerwerkstatt Holz der Förde-vhs

Holzskulptur „verweht“ von Heidi Flintrop. Foto: Bernhard Flintrop

Ausstellung im Laboer Freya-Frahm-Haus

KIEL/LABOE. Seit 1988 gibt es die Bildhauerwerkstatt Holz der heutigen Förde-Volkshochschule (Förde-vhs). Ihr Gründer Dieter Stolte hat in dieser Zeit vielen Menschen fundierte Techniken vermittelt, aus Holz ausdrucksstarke Skulpturen zu schaffen. Dem freischaffenden Künstler und Dozenten ist nun eine Ausstellung gewidmet, deren Planung Dieter Stolte selbst nicht mehr zu Ende führen konnte, da er im Herbst 2021 verstorben ist.

Mit Unterstützung des neuen Werkstattleiters Giotto Bente zeigen Werkstattteilnehmer und -Teilnehmerinnen ab dem heutigen Sonnabend, 18. Dezember, bis Sonntag, 2. Januar, im Freya-Frahm-Haus, Strandstraße 15, in Laboe in der Gruppenausstellung „33 Jahre Bildhauerwerkstatt Holz“ ihre unterschiedlichen Holzskulpturen.

Den gezeigten Arbeiten ist der warme Ausdruck des Materials gemein, in der Bearbeitung unterscheiden sie sich aber: Manche Stücke sind grob gearbeitet, kantig und rau, andere glatt geschliffen und poliert, mit weich wirkender Oberfläche. Vertreten sind geschwungene, dynamische Formen, die organisch wirken, ebenso wie menschliche Figuren, aufrecht stehend oder in bewegter Pose.

Dieter Stolte machte sein Examen 1984 an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Gestaltung. Er arbeitete als freier Künstler in Schleswig-Holstein und gründete 2002 mit vier anderen Künstlern eine Ateliergemeinschaft. Dort entstanden neben Skulpturen auch Zeichnungen und Grafiken. Er arbeitete als Lehrbeauftragter an der FH Kiel, später an der Muthesius Kunsthochschule sowie als Dozent an der Volkshochschule in Kiel.

Die Ausstellung ist bis auf Heiligabend und Silvester täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet, also auch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. An den Sonntagen 19. Dezember und 2. Januar wird bereits um 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein Freya-Frahm-Haus freut sich über eine Spende. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Es gelten die aktuellen Coronaregeln.