Zivilisten und Militär: Kiel im Ersten Weltkrieg

Als sich vor 100 Jahren Menschen auf dem Wilhelmplatz versammelten, sah der schon fast genauso aus wie heute. FOTO: STADTMUSEUM KIEL

Neue Ausstellung des Vereins Mahnmal Kilian zu „100 Jahre Erster Weltkrieg“ im Flandernbunker

Kiel. „Von der Rüstungsschmiede zur Revolution – Kiel im Krieg“ heißt die neue Ausstellung aus der Reihe „100 Jahre Erster Weltkrieg“ im Flandernbunker, die am Sonntag, 21. Januar, um 11.30 Uhr eröffnet wird und bis zum 30. Juni läuft. Vor allem anhand von zeitgenössischen Fotos stellt die Ausstellung dar, wie rasant sich die Stadt Kiel vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg entwickelte. Die besonders durch das Militär geprägten Veränderungen beeinflussten die Geschicke der Stadt bis zum Matrosenaufstand 1918 und weit darüber hinaus. Die vom Historiker Jens Hüners erarbeitete Ausstellung gibt Antworten auf die Fragen wie sich die Entwicklungen auf die Beziehungen zwischen Militär und ziviler Bevölkerung auswirkten und in welchem Zusammenhang sie zu den Ereignissen des Matrosenaufstands standen. Beispielhaft fokussiert die Ausstellung dafür auf die Kieler Stadtteile Wik, Ellerbek, Gaarden und Innenstadt.

Die Ausstellung ist der achte Teil der Reihe „100 Jahre Erster Weltkrieg“, in der der Verein Mahnmal Kilian von 2014 bis 2018 im Flandernbunker halbjährlich ein neues Thema in den Mittelpunkt rückt. kst

Flandernbunker Mahnmal Kilian e. V., Kiellinie 249. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-15 Uhr, So 11-17 Uhr. Eintritt 4 Euro, erm. 3 Euro. www.mahnmalkilian.de