„WissenSchaffen“ am Geomar

Bei langen Regatten wie dem Volvo Ocean Race können auch Rennyachten Daten für die Meeresforschung sammeln. FOTO: PIXABAY

 

Sensoren an Renn-Segelyacht liefern Daten zur Chemie des Meerwassers

Kiel. Die Ozeane produzieren Sauerstoff, sie beeinflussen das Klima und sie liefern Nahrung für viele Menschen. Auf der anderen Seite sind sie durch Erwärmung, Versauerung und Verschmutzung bedroht. Es gibt aber immer noch zu wenig Beobachtungsdaten aus besonders abgelegenen Regionen der Weltmeere und aus ihrem Inneren. Deshalb sind derzeit international zahlreiche Großprojekte am Start, um die Ozeanbeobachtung zu intensivieren und besser zu koordinieren.

In einem Vortrag „Mit Renn-yachten Daten jagen – Neue Wege in der Beobachtung der Ozeane“ stellen Dr. Toste Tanhua und Dr.-Ing. Sören Gutekunst den aktuellen Stand der internationalen Ozeanbeobachtung vor. An einem eigenen Projekt zeigen sie beispielhaft, dass die Forschung dabei auch ungewöhnliche Wege geht. Die Kieler Wissenschaftler haben in Kooperation mit Kieler Firmen eine Renn-Segelyacht des Volvo Ocean Race mit Sensoren ausgestattet, die Daten zu Physik und zur Chemie des Meerwassers sowie zur Verteilung von Mikroplastik im Ozean entlang der Regattarouten liefern.

Dienstag, 16. Januar, 10 bis 11 Uhr, Hörsaal des Geomar, Standort Ostufer, Wischhofstraße 1-3, Kiel