„Wir würden uns freuen, ein Teil Schönbergs zu sein“

Jörg Möllenbrock und seine Frau möchten in der Probstei leben

Schönberg.  Am 12. März trat Jörg Möllenbrock als CDU- und EIS- Kandidat bei der Schönberger Bürgermeisterwahl an. Der gebürtige Westfale unterlag seinem Gegner, Peter Kokocinski (SPD), in einer Stichwahl mit nur vier Stimmen. Trotz seiner knappen Niederlage möchte er jetzt zurück nach Schönberg und beruflich an der Ostsee Fuß fassen.

„Die Entscheidung, sehr gerne in Schönberg leben zu wollen, haben meine Ehefrau und ich bereits vor der Wahl getroffen. Aus diesem Grund habe ich mich unter anderem auch für das Bürgermeisteramt beworben“, erzählt Möllenbrock. Seit 25 Jahren arbeitet er bei der Stadt Gütersloh, seit den letzten knapp sechs Jahren als Diplom-Verwaltungswirt (FH) im gehobenen Dienst im Referat des Rates und des Bürgermeisters. Deshalb fokussiere er sich bei seiner Suche nach einer neuer Stelle auch auf die Behörden in der Region, erklärte er. „Aufgrund meiner Ausbildung besteht hier eine realistische Chance, beruflich Fuß fassen und somit auch einen Umzug nach Schönberg realisieren zu können.“

Durch seine Wahlkampfzeit in Schönberg hat der Verwaltungswirt viele Schönberger kennenlernen können. Auch die sind es, die den Westfalen zum Umzug bewegen. „Am meisten freue ich mich, die vielen lieb gewonnen Menschen in Schönberg wiederzusehen. Und den Strand sowie das Meer würden meine Frau und ich sicherlich sofort wieder aufsuchen und einfach nur genießen. Nirgendwo lässt sich besser Energie tanken und neue Ideen entwickeln als dort“, so Möllenbrock.

Bis die beiden sich aber häuslich und beruflich im Norden niederlassen, wird es wohl noch ein wenig dauern. Die Planungen seien erst im Anfangsstadium, betonte der ehemalige Bürgermeister-Kandidat. Zunächst müsse er seine Niederlage verarbeiten, verriet er. „Das braucht seine Zeit.“. Trotzdem gebe es für ihn nur ein Ziel – und das sei Schönberg. „Ich bin niemand, der den Kopf in den Sand steckt. Ich werde meine Ärmel aufkrempeln und nach vorn schauen. Denn wenn sich eine Tür auch schließt, wird sich immer eine neue öffnen.“ (ja)