Warum schreiben Franzosen gute Bücher?

: Iris Radisch stellt ihr aktuelles Buch am 17. Januar im Literaturhaus vor. FOTO THORSTEN WULFF

 

Kiel. Im neuen Jahr geht es mit einem spannenden Programm im Literaturhaus S-H weiter. Zur Auftaktveranstaltung stellt die Autorin Iris Radisch am Mittwoch, 17. Januar, ab 19 Uhr ihr aktuelles Sachbuch „Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben“ vor. In dem Buch stellt die Autorin und Literaturkritikerin einen persönlichen Kanon der bedeutendsten Schriftsteller von Jean-Paul Sartre bis Michel Houellebecq zusammen. Die lebendig erzählten Portraits über Simone de Beauvoir, Albert Camus oder Jean-Paul Sartre tragen einen wichtigen Teil zur Debatte über die Literarizität des deutschen Nachbarlandes bei. Radisch gelingt es in brillianter Sprache, die facettenreichen Motive der neueren Nachkriegsliteratur auszuloten, die sie als existenzialistisch, mal politisch, dennoch immer verführerisch herausstreicht. Lebendig zeichnet Radisch auch den Paradigmenwechsel der französischen Literatur zur Gegenwart nach, den sie von einer „Neuen Aufrichtigkeit“ und „Autofiction“charakterisiert sieht. Der Eintritt beträgt 9, ermäßigt 7 Euro.

Mittwoch, 17. Januar, ab 19 Uhr. Literaturhaus S-H, Schwanenweg 13, Kiel.