Von Atelier zu Atelier – Rund 40 Künstler Ostholsteins stellen sich und ihre Kunst vor

In den offenen Ateliers können die Besucher ganz unterschiedliche Kunst ebenso kennen lernen wie die Menschen, die sie geschaffen haben. Foto: Annika Loewe

Ostholstein. Kunst und Kunsthandwerk kennenlernen, Ausstellungen besuchen, Handwerkskurse oder Kunst-Rundgänge machen kann man in der Holsteinischen Schweiz eigentlich immer. Dass sich aber 40 Kreative an einem Wochenende und zur gleichen Zeit in ihr Allerheiligstes schauen lassen, ist etwas ganz Besonderes und gibt es nur an wenigen Orten in Deutschland in dieser Häufung. An diesem Wochenende, 9. und 10. Juni, öffen die Ateliers der Region wieder jeweils von 11 bis 17 Uhr die Türen zum „Wochenende der offenen Ateliers“.

Zwischen Curau und Giekau und von Dersau bis Schönwalde können sich Neugierige auf kunsthandwerklichen Pfaden bewegen und dabei die Wald-, Seen-, Felder- und Dörferlandschaft der Holsteinischen Schweiz auf ihr Kreativitätspotenzial hin untersuchen. Acht Eutiner, sechs Plöner, fünf Malenter, vier Bosauer, drei Dersauer und viele andere Kreativ-Orte mittendrin in der Holsteinischen Schweiz können besucht werden – und das ganz ohne Voranmeldung. „Fünf der Teilnehmer sind zum ersten Mal dabei, und immer wieder setzen einige der letztjährigen Teilnehmer bewusst aus, um endlich einmal die Kollegen kennenlernen zu können“, erzählt Per Köster von der organisierenden Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz. „Von Installationen bis zur Steinskulptur, von Federzeichnungen bis zur Collage, vom Mosaik bis zum zum selbstgemachten Hut reicht das Spektrum der Arbeiten der Teilnehmer.“ Viele machen Werk-, Werkstatt- oder Gartenführungen mit den Besuchern, demonstrieren den Gästen ihre Techniken oder bieten Aktivitäten zum Mitmachen an: Bildhauerei, Kunstdrucken, Nähen oder Töpfern sind etwa möglich. Auch Kaffee, Erfrischungen oder kleine Snacks, hier und da auch Livemusik, Lesungen oder Modenschauen stehen auf dem Programm – jeder Teilnehmer versucht, den Besuch bei sich individuell zu gestalten.

Damit die Besucher die Kreativ-Orte auch finden, sind diese mit roten Stühlen gekennzeichnet, die bei den teilnehmenden Ateliers direkt vor der Tür stehen. an manchen Stellen weisen sogar mehrere rote Stühle den Weg zum Eingang. Besuchern empfiehlt die Tourismuszentrale, sich vor der Reise von Atelier zu Atelier auf der Internetseite der Aktion umzuschauen und eine Route zu planen – schließlich sei der Besuch bei allen Teilnehmern kaum möglich. Dann bleibt einfach zu wenig Zeit, sich auf die Kunst und das Kunsthandwerk einzulassen, sind sich die Organisatoren sicher. Auf der Webseite steht auch das Faltblatt zum Download bereit, in dem alle Aktiven mit Standort, Kreativbereich, Kontaktdaten – auch Navi-Adresse – Sonderaktion des Tages und natürlich einem Bild ihrer Kunst vorgestellt werden.

Die Faltblätter und weitere Infos gibt es im Internet unter www.ateliertage-hs.de und natürlich auch bei den Künstlern an den Besuchstagen.