Transgender Filmfestival in Kiel

„Transit Havanna“ ist der Eröffnungsfilm des Kieler Festivals, das sich dem Thema Transsexualität widmet. FOTO: HFR

Kiel. Erstmals findet in mehreren Kieler Kinos ein Festival mit neuen Filmen zu den Themen Crossdressing und Transsexualität statt.

Die Spiel- und Dokumentarfilme versuchen einen Einblick zu geben, werben für Verständnis und Toleranz. Der Eröffnungsfilm ist „Transit Havanna“ im Metro – Kino im Schloßhof am Montag, 24. April, ab 18 Uhr, in dem die neue, unterstützende Transgender-Politik der Nichte von Fidel Castro vorgestellt wird. „From This Day Forward“ ist der optimistische Titel einer sehr persönlichen Dokumentation, die Sharon Shattuck über ihre eigenen Eltern gedreht hat, zu sehen im Hansafilmpalast, Mittwoch, 26. April, ab 20 Uhr. Das Traum-Kino zeigt die Doku „Mädchenseele“ am Donnerstag, 27. April, ab 20 Uhr. Hier berichtet eine Mutter von den Schwierigkeiten im Umgang mit der Veränderung ihres Kindes. Als deutsche Erstaufführung wird „Thirsty“ über das wahre Leben einer Drag Queen im Studio-Filmtheater präsentiert – am Freitag, 28. April, ab 18 Uhr.

Androgynität spielt im New York-Film „Ekaj“ eine Rolle, zu sehen im Kino in der Pumpe am Sonnabend, 29. April, ab 18.30 Uhr. Das Finale bildet, ebenfalls am Sonnabend, eine Vorführung im Cafe Godot, wo erstmals der amerikanische Film „Heart of a Woman“ zu sehen sein wird. ke

Montag, 24. April, bis Sonnabend, 29. April, Infos und Programm unter www.transgender-film-festival.de.