Tandems suchen Unterstützer – „kulturgrenzenlos“ will beim Deutschen Integrationspreis in die Endrunde

Das Projekt „kulturgrenzenlos“ braucht auf dem langen Weg zum Deutschen Integrationspreis möglichst viele Helfer.

Kiel. Als einziges Projekt aus Schleswig-Holstein ist „kulturgrenzenlos“ aus Kiel für den Deutschen Integrationspreis nominiert. Nun brauchen sie möglichst viele Unterstützer, um eine Förderung zu erhalten.

Integration durch Freundschaft – das ist das Motto von „kulturgrenzenlos“. Das Kieler Projekt führt Einheimische und Geflüchtete nach ihren Interessen und Hobbys zu Tandems zusammen. In drei Jahren konnten so schon 600 Tandems zusammengebracht werden. „Unser Projekt lebt von Veranstaltungen und gemeinsamen Treffen“, sagt Lena Stöcker vom „kulturgrenzenlos“-Team. Für Raummieten, Eintrittsgelder und Verpflegung fallen daher immer wieder Kosten an. Beim Deutschen Integrationspreis der Hertie-Stiftung haben sie nun die Chance, eine Förderung zu erhalten und damit auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Integration von Geflüchteten zu leisten. Um in die engere Auswahl für den Preis zu kommen, müssen sie jetzt möglichst viele Unterstützer in ihrer Crowdfunding-Kampagne auf der Internetplattform „Startnext“ finden. „Es kommt nicht auf die Geldmenge an, sondern auf die Anzahl der Unterstützer“, erklärt Judith Tomann vom „kulturgrenzenlos“-Team. Wenn 100 Menschen jeweils 5 Euro spenden, ist das mehr wert, als wenn einer 500 Euro spendet. Insgesamt wurden 35 Projekte aus ganz Deutschland für den Deutschen Integrationspreis nominiert, nur die Projekte mit den meisten Stimmen aus „Startnext“ kommen in die Endrunde und erhalten damit die Chance auf eine Förderung von bis zu 15.000 Euro. saa

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich noch bis zum 30. April auf www.startnext.de/kulturgrenzenlos als Unterstützer beteiligen.