Stodthagen im WinterStodthagen im Winter – Winterpelz statt warmer Bude – Pferd und Rind auch im Winter quietschfidel

Auch im Winter fühlen sie sich pudelwohl auf der Wiese: Die Galloways im Stiftungswald Stodthagen haben immer ein dickes Fell. Foto hfr Stiftung Naturschutz SH

Felm. Eine Winterwanderung durch den Stiftungswald Stodthagen zwischen Eckernförde und Kiel steht am Sonntag, 21. Januar, um 11 Uhr auf dem Programm der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahren fühlen sich auf der angrenzenden Weide sommers wie winters robuste Galloway-Rinder und Exmoorponies vom Verein Weidelandschaften wohl. Der Geschäftsführer des Vereins, Dirk Andresen, berichtet zusammen mit Miriam Kimmel, Flächenmanagerin der Stiftung Naturschutz, auf der Wanderung über die Ansprüche und Anpassung der Tiere an den Winter: Was steht bei ihrer Winter-Diät auf dem Speiseplan und warum hat das Vorteile für das Stiftungsland? Was futtern die Vierbeiner in der kalten Jahreszeit? Und überhaupt: Wächst im Winter noch genug, um alle satt zu machen? Warum haben sie keinen Stall und fühlen sich trotzdem wohl? Selbstverständlich erfahren die Teilnehmer der Wanderung auch, was das Konzept der „Wilden Weide“ so attraktiv für den Naturschutz macht.

Januar und Februar sind oft die kältesten Monate im schleswig-holsteinischen Winter. Tatsächlich gibt es allerorts immer wieder Minusgrade, Schnee gehört aber seit einigen Jahren zur Mangelware. Trotzdem verkriechen wir Menschen uns bei so einem Wetter gern sprichwörtlich hinterm Ofen. Auf den Wilden Weiden der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, wo die robusten Pferde und Rinder als Landschaftspfleger unterwegs sind, herrscht dagegen auch bei kaltem Schmuddelwetter „tierischer“ Betrieb.

Treffpunkt für die rund zweistündige Wanderung ist der Waldparkplatz am Stodthagener Weg, in 24222 Felm. Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk nicht vergessen. Da die Tour über die Wilde Weide geht, können Hunde nicht mitgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen.