Sparkassenarena: Von Lindenberg bis Manowar

Arena-Geschäftsführer Stefan Wolf mit Udo Lindenberg

Kiel. Will man in der Landeshauptstadt ein Konzert besuchen, über einen Comedian lachen, sich an einer Darbietung auf dem Eis erfreuen oder einfach ein Handballspiel des THW besuchen, dann gibt es eigentlich nur eine Anlaufstelle: Die Sparkassenarena am Europaplatz 1. Für die meisten Kieler ist es zwar immer noch die gute alte Ostseehalle, obwohl eigentlich schon seit dem 1. Januar 2008-Sponsorenbedingt- dieser Name Geschichte ist. Die Halle, oder eben jetzt die Arena, fasst bei einem Handball-Bundesligaspiel der Zebras 10.285 Besucher, kann aber für ein Konzert auf 13.500 aufgestockt werden. Weltstars wie die Hard-Rock-Band AC/DC, Rod Stewart, Elton John oder Bryan Adams gaben sich hier über Jahre die Klinke in die Hand. Baulich wurde der im Jahre 1952 erstellte „Handballtempel“(O-Ton der THW-Fanclubs) vor 17 Jahren letztmalig verändert, als ein 4. Rang quasi „drauf montiert“ wurde. Viele Besucher vermissen allerdings -seit die Stadt Hamburg 2002 mit einer eigenen Halle so zusagen in Konkurrenz gen Kiel ging- die ganz großen „Gigs“ an der Förde. „Grundsätzlich ist es richtig, dass für einige der internationalen Acts in Hamburg Deutschland endet“, so Stefan Wolf, der seit 1985-damals als Betriebsleiter-und ab 2012 als Geschäftsführer die Arena leitet. „Trotzdem sind wir in Kiel ja nicht zum Entwicklungsland in Sachen Rock und Pop geworden. Peter Maffay, Udo Lindenberg, Sarah Connor, Xavier Naidoo, David Garrett und Manowar sind oder waren vor kurzem in der Arena. So einfach geben wir uns nicht geschlagen. Wir kämpfen um jede Veranstaltung, sind mit der Auslastung und unserem Programm recht zufrieden und hoffen die Schleswig-Holsteiner sehen das auch so“, ergänzt Wolf. Natürlich hat auch ein Geschäftsführer Träume:“ Wenn ich es mal so richtig krachen lassen könnte, würde ich Mick Jagger fragen ob er nicht mit den Rolling Stones kommen möchte. Wenn an diesem Tag auch noch Bruce Springsteen Zeit hätte….aber, träumen wir weiter“, lautet seine nicht ganz ernst gemeinte Planung. Trotzdem warten in Kiel auch 2017 echte „Leckerbissen“ auf ihre Fans. Der Höhepunkt ist sicherlich das Udo Lindenberg-Konzert, was in gefühlten zwei Tagen ausverkauft war. Der Panik-Rocker kommt am 3. Mai an die Förde. Nur vier Tage später (7. Mai) gastiert mit DJ Bobo erneut ein großer Name in der Arena. Richtig laut wird es dann bei Manowar(3. Dezember)- Hard Rock ist angesagt und nur eine weitere von vielen sehenswerten Veranstaltungen. Man sieht also: Auch die Sparkassenarena hält weiter Kurs. (dief)

 

INFO-Quelle: sparkassen-arena-kiel.de