Robby Naish – Ein Weltmeister zu Besuch in Kiel

Windsurflegende Robby Naish (li.) hat am vergangenen Freitag das Kieler „Surfhouse Backyard“ für ein Meet, Greet & Eat besucht. Unter den Besuchern war auch Gert Schramm. FOTO: DRO

Kiel. Einmal Surfer immer Surfer. Für Windsurfer Robby Naish aus den USA nicht nur ein Beruf, sondern auch das Wort, dass ihn am ehesten beschreibt. Am vergangenen Freitag gab er im Kieler „Surfhouse Backyard“ Autogramme. Schon im Alter von acht Jahren begann Robby Naish mit Wassersport, mit 13 Jahren gewann er seinen ersten Weltmeistertitel im Windsurfen. Im Lauf seiner Karriere hat Naish viele Surfspots für sich entdeckt, unter anderem Sylt. Kiel besucht er nun das erste Mal seit 20 Jahren. Bei einem Meet, Greet & Eat verteilte er Unterschriften und machte Werbung für die Modemarke Quiksilver. Das Geschäft „Surfhouse Backyard“ war über zwei Stunden lang gefüllt mit Menschen aller Altersgruppen – Echte Fans und viele weitere Windsurfer waren vertreten. Ein Treffen voll besonderer Momente, bei dem Wörter gewechselt, gemeinsame Fotos angeschaut und Unterschriften auf unterschiedlichste Art gemacht wurden, sogar auf dem Bauch einer Schwangeren. Einer der Besucher war der 80-jährige Gert Schramm (siehe Foto), der bereits früher als Surfer gleichzeitig mit Naish auf Hawaii war und diese Erinnerung am Donnerstag wieder aufleben ließ. Sein Motto „life is what you make it“ lebt er in vollen Zügen. Allen Menschen, die ihren Lebensweg noch nicht gefunden haben gibt er den Tipp: „Find Passion – Findet etwas, das euch glücklich macht.“ Für viele ist es der Sport, der den Körper gesund macht und fit hält, aber natürlich gibt es auch viele andere Möglichkeiten, den eigenen Weg zu gehen. Neben der Gesundheit zählt für Naish daher auch das Glücklichsein. Dies zeichnet sich bei ihm besonders durch die enge Verbindung zu seiner Familie aus. Naishs Frau arbeitet im Bereich Pilates und sogar sein Vater führt mit 77 Jahren noch immer ein Leben mit Snowboard und Motorrad. Wenn Naish gerade nicht surft, denkt er ans Surfen, bastelt an seinen Autos und kümmert sich um seine Firma Naish Hawaii. Etwas Anderes möchte er die nächsten Jahre nicht machen. Ein neues Projekt gibt es allerdings: ein Filmdreh über sein Leben. dro