Restplätze für die Nano Summer School

Experimente mit unterschiedlich großen Kartoffelstücken können im Chemieunterricht den Effekt der Oberflächenvergrößerung bei nanoskaligen Objekten veranschaulichen.

Kiel. Ob in Sonnencremes oder Mobiltelefonen oder als Bestandteil wasserabweisender Oberflächen: Längst ist die Nanotechnologie in nahezu allen Bereichen des Alltags angekommen. Und auch als zukunftsträchtiges Forschungsfeld gewinnt die Nanotechnologie immer mehr an Bedeutung. Für den Unterricht bietet dieses Technologiefeld großes Potenzial, chemische Inhalte im Kontext aktueller Forschung zu vermitteln und dabei die Lebensumwelt der Schüler direkt mit einzubeziehen. Wie die Nanowissenschaften noch stärker Eingang in den Chemieunterricht finden können, ist das Thema der „Nano Summer School“, die von Montag, 13. August, bis Mittwoch, 15. August, in der Kieler Forschungswerkstatt, Am Botanischen Garten 14f, in Kiel stattfindet. Im Mittelpunkt der Fortbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II stehen Workshops zu Experimenten und Arbeitsmaterialien. Wissenschaftler des Forschungsschwerpunkts Kiel Nano, Surface & Interface Science (KINSIS) der CAU stellen aktuelle Themen der Nanowissenschaften vor. Außerdem ist ein Besuch im Mediendom der Fachhochschule Kiel geplant. Die Nano Summer School ist eine gemeinsame Veranstaltung der CAU, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Sie ist als dienstliche Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Eigenbeteiligung liegt bei 10 Euro pro Tag.

Anmeldung noch bis Freitag, 10. August, unter sroennebeck@uv.uni-kiel.de. Weitere Infos unter www.forschungs-werkstatt.de/aktuelles/nano-summer-school/