Preise für die fleißigsten Radler – Preetzer fuhren anderthalb Mal um den Äquator für eine saubere Umwelt

So sehen Sieger aus: Bürgermeister Björn Demmin (hinten links) zeichnete die besten Preetzer Stadtradel-Teams und Einzelleistungen mit Preisen aus.

Preetz. 57.850 gefahrene Kilometer in drei Wochen und damit acht Tonnen CO2 vermieden – „das ist die 1,4-fache Länge des Äquators und eine stolze Bilanz für Preetz“, sagt Bürgermeister Björn Demmin, als er die „erfolgreichsten und fleißigsten“ Teams und Einzelleistungen der Stadtradel-Aktion mit Sach- und Geldpreisen auszeichnet. Vom 2. bis zum 22. September hatte sich Preetz zum ersten Mal beteiligt, mit 381 aktiv Radelnden in 26 Teams.

Zu den besten Schul- und Kita-Teams gehören das FSG, die Wühlmäuse und die Gruppe al+6d. Im Durchschnitt fuhr jedes Kind hier zwischen 100 und 150 Kilometer. Bei den Erwachsenenteams führten der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC), B90/Die Grünen und Autoteile Berndt mit durchschnittlich gefahrenen 280 bis 480 Kilometern pro Person. Der ADFC spendet sein Preisgeld von 150 Euro einem Naturschutzverein, der sich für den Moorschutz einsetzt. Die beste Einzelleistung auf dem Rad erbrachte Helge Ebert mit 1138 Kilometern: „Ich fahre generell viel Rad, habe mich aber für das Team besonders angestrengt.“ Demmin überreichte ihm eine Fahrradtasche und Kulinarisches.

„Für´s erste Mal war das eine hervorragende Aktion“, resümiert Demmin, der sich als „Stadtradelstar“ vor die Kampagne hatte spannen lassen. Drei Wochen habe er das Auto stehen lassen, sei Fahrrad, E-Bike und Bahn gefahren, habe mit 574 gefahrenen Kilometern 81 Kilogramm CO2 vermieden und die gute Sache in einem Blog kommuniziert. Deutschlandweit haben 300.000 Radfahrer 60 Millionen Kilometer gemacht und fast 8000 Tonnen CO2 vermieden. Preetz steht in der Kategorie fahrradaktivste Kommune auf Platz 152 von 886 Teilnehmerkommunen, in der Kategorie fahrradaktivstes Kommunalparlament mit 15 von 27 Parlamentariern auf Platz 45 von 886. Demmin: „Im nächsten Jahr ist Preetz auf jeden Fall wieder dabei, dann wollen wir die Zahlen noch toppen – ein Beitrag für das eigene Wohlbefinden, für die Fahrradstadt Preetz und für den Klimaschutz.“ kib