Preetz und Plön sind wissensdurstig

Wollen regionale Forschung sichtbar machen: (v.li.): Lars Winter (Bgm. Plön), Peter Mordhorst (Sparkasse), Arne Traulsen (Max- Planck-Institut), Helmut Neumann (Sparkasse), Thomas Ehlert (Kiel- Region), Julia Gleser (FH Kiel) und Björn Demmin (Bgm. Preetz). FOTO: HOP

Plön. Die Nacht der Wissenschaft in der KielRegion am Freitag, den 29. September, bietet Wissenschaft zum Anfassen für jedes Alter. Neben Kiel, Eckernförde und Rendsburg beteiligen sich auch Preetz und Plön. An insgesamt 24 Veranstaltungsorten und mehr als 100 Aktionen nehmen 200 Wissenschaftler teil – der Eintritt ist frei.

Auch Städte wie Madrid, Wien und Lissabon sind bei diesem europaweiten Wettbewerb dabei. Die erste Nacht der Wissenschaft in Kiel war mit über 11.000 Besuchern im letzten Jahr ein voller Erfolg. „In diesem Jahr wollen wir Wissenschaftler und ihre Forschung auch in der Region sichtbar machen“, sagt Gesamtkoordinator Thomas Ehlert, „wir wollen Schülerinnen und Schüler für das Thema Wissenschaft begeistern.

Los geht es um 15 Uhr mit dem Wissenschaftsbattle in den jeweiligen Sparkassenfilialen und im Citti-Park Kiel. Ausgewählte Schulteams treten für ihre Stadt gegeneinander und gegen ein Team von Wissenschaftlern an. In Preetz sind es sechs Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, in Plön sechs Schüler der Schule am Schiffsthal und des Gymnasiums Schloss Plön. Mit einer Liveschaltung in die einzelnen Städte auf Leinwänden können die Besucher live dabei sein und ihr Städteteams anfeuern. Das Battle startet mit einer Schnellrate-Runde. Die Schüler sammeln Punkte, indem sie möglichst schnell Fragen aus unterschiedlichsten Themengebieten beantworten. In der zweiten Runde stellen die Schulteams den Wissenschaftlern ihre Fragen – auch ein Experiment muss durchgeführt werden. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 2017 Euro.

Im Anschluss starten die einzelnen Veranstaltungen. Im direkten Kontakt mit ausgezeichneten Wissenschaftlern gibt es spannende Experimente und Vorträge, zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen – und jede Menge Wissenschaft zum Anfassen.

In Preetz geht es um E-Mobilität, um Insekten als Superhelden (Film der Green Screen im Capitol Filmtheater) und darum, Magnetismus sichtbar zu machen. Mit dem Dopplerradar dürfen Fußgänger „geblitzt“ und durch Bewegung Strom für Straßenlaternen erzeugt werden. Es geht um „Sex on the brain – warum Frauen anders kaufen als Männer“ und Kinder dürfen kleine Roboter programmieren und ein Zukunftsdorf mit Legosteinen bauen (alles Schulen am Hufenweg). Biologie in all ihren Facetten erwartet die Besucher in Plön. Kleine Forscher dürfen Erbgut aus Tomaten gewinnen und lernen, wie Mücken am Meer ihren Lebenszyklus mit dem Mond synchronisieren. Auf dem eigenen Fingerabdruck das mikrobielle Leben entdecken, Phänomene des Vogelzugs begreifen, Antibiotikakrise, die Physik des Bumerangs und ein amüsanter Science Slam Talk über die Evolution des Alterns sind nur einige der vielen Programmpunkte im Max-Planck-Institut, in der Tourist Info, im Kulturforum und an vielen weiteren Orten. Während den Preetzern die Fachhochschule Kiel als wissenschaftlicher Partner zur Seite steht, ist es in Plön das Max-Planck-Institut, das selbst viele Aktionen anbietet. (hop)

Das komplette Programm, alle Standorte und Infos gibt es unter www.nacht-der-wissenschaft-kielregion.de