Nix für Warmbader!

Alexander Fuchs (Mitte, im THW-Trikot) wagte mit seinem Team der Special Olympics sowie den Mitarbeitern von Kiel-Marketing den Sprung ins kalte Wasser. Foto: vmn

Kiel Marketing- und Special Olympics-Mitarbeiter stürzten sich in die Fluten

Kiel. „Ohooooooooo!“ – Alexander Fuchs brüllt sich wahrscheinlich die Kälte aus dem Leib. Der Special Olympics-Büroleiter ist der erste, der 17 Wagemutigen, die sich am Mittwoch bei 1,6 Grad Wassertemperatur in die Kieler Förde stürzten. Und das noch vier Tage vor dem offiziellen Anbaden am Sonntag, 25. März. Ab 11.30 Uhr treffen sich dann um die 200 weitere Unerschrockene, um mit einem beherzten Startsprung um 12.30 Uhr die Badesaison offiziell zu eröffnen. Bereits seit einigen Jahren lädt Kiel-Marketing alle mutigen Kieler zu diesem eiskalten Wassersportspaß ein – ein buntes Rahmenprogramm und Preise für die größte Gruppe und das kreativste Kostüm machen die ganze Sache ein bisschen erträglicher.

Bereits ein paar Tage zuvor hatte Kiel-Marketing zum jährlichen PR-Anbaden eingeladen, um gleichzeitig für die im Mai in Kiel stattfindenden Special Olympics zu werben, bei denen sich vom 14. bis 18. Mai Menschen mit geistigen Behinderungen in verschiedenen Sportarten messen. „Deswegen war das Verkleidungsmotto in diesem Jahr auch Sport“, erklärt Eva Zeiske von Kiel-Marketing, die dieses „Schnupperanbaden“ organisiert hat. Punkt 11 Uhr gibt es dann kein Zurück mehr: Im Original THW-Trikot, Aerobic-Outfit, mit Skibrille und -stöcken, mit Fuß-, Hand- und Volleybällen bewaffnet, wagen sich die überwiegend weiblichen „Anbader“ ins kalte Nass des Seebades Düsternbrook. Und, wie war’s? „Schön erfrischend“, so Alexander Fuchs, der aber – typisch Mann – sicherheitshalber die Socken angelassen hatte. vmn