Neuer Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) Plön

Reinhard Jagusch wird als neuer Ortsbeauftragter des THW-Ortsverbandes Plön offiziell in sein Amt eingeführt.

Plön. Reinhard Jagusch ist neuer Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) Plön. Am Freitag, 31. März, ab 18 Uhr, wird der 67-jährige Kfz-Meister im Kreistagssitzungssaal der Plöner Kreisverwaltung offiziell in sein Amt eingeführt. Seit seiner Wahl Anfang 2016 war Jagusch Ortsbeauftragter und Stellvertreter in einer Person und Nachfolger von Burkhard Zierenberg, der 2015 aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Ab 1. April wird Wilfried Lühr (53), Vorsitzender des THW-Fördervereins, als Jaguschs Stellvertreter im Amt sein. Lührs Posten als Zugführer übernimmt Mario Schmidt. Susanne Lühr bleibt Verwaltungshelferin, Lars Thode Kranfahrer. Einstimmig votierten damals 18 anwesende der 25 erwachsenen THW-Helfer für den langjährigen Stellvertreter Jagusch. Der Vater von zwei Kindern und mittlerweile zweifacher Großvater ist seit 27 Jahren Mitglied des Plöner THW, das seit mehr als 50 Jahren besteht. 21 Jahre arbeitete der Kfz-Meister in Preetz, ab 1994 wirkte er im Auftrag des Kreises Segeberg bei der Geschwindigkeitsüberwachung mit. 2014 ging Jagusch in den Ruhestand, wurde 2015 gefragt, ob er Zierenbergs Nachfolge antreten wolle. Doch er wollte die Gruppe, die aus vielen neuen Helfern bestand, erst kennenlernen. „Gucken, ob die Chemie stimmt, und ob mich die Leute akzeptieren würden.“ Ihm ist wichtig, neue Helfer und Nachwuchskräfte zu gewinnen und die Ausbildung voranzutreiben. „Uns fehlen erwachsene Helfer, die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist nicht mehr so groß.“ Bei einem Alarm kommen die Helfer aus Plön, Ahrensbök, Flintbek, Oldenburg und Lübeck, wo sie wohnen und arbeiten. Der Ortsverband habe 25 erwachsene Helfer, 20 Jugendliche von Zehn- bis 18 Jahren in der Jugendgruppe, die Christian Topp leitet, und sieben Fünf- bis Zehnjährige in der Minigruppe von Carola Topp. Zur Grundausbildung gehören Holz- und Steinbearbeitung, der Umgang mit Spreizer, Schere, Hebekissen, Motorsäge und Geräten, Menschenrettung, Beleuchtung und Knotenkunde. Bergung und Wasserrettung sind die Hauptaufgaben des Katastrophenschutzteams. Zur Ausrüstung gehören zwei neue Fahrzeuge, ein Schnellboot, zwei Pontons und ein Sonargerät zur Ortung von Personen unter Wasser. Die Frauen und Männer waren beim Elbehochwasser 2002 und 2013 im Einsatz, beim G-20-Gipfel in Lübeck, in der Flüchtlingshilfe, bei der Suche von Vermissten auf dem Trammer See und in Neustadt.

Informationen bei Reinhard Jagusch, Tel. 0170/6075006, E-Mail an: r.jagusch@web.de, www.thw-ploen.de og