Modernes Maskentheater

Amüsant und spannend: was sich im Hausflur eines normalen Wohnhauses abspielt, ist Inhalt des Stücks „Am Ende des Tages“. FOTO: HFR

 

Alltagsgeschichten ausdrucksstark in Szene gesetzt

Kiel. Ohne Worte aber mit viel Gefühl und ausdrucksstarker Performance führt das Schads ensemble im KulturForum seine Stücke auf. Die drei Schauspielerinnen Linda Stach, Christina Dobirr und Elena Schmidt-Arras widmen sich einer seltenen und körperlich herausfordernden Spielform: dem Maskentheater.

Am Dienstag, 23. Januar, und Mittwoch, 24. Januar, jeweils um 20 Uhr erzählen die Schauspielerinnen die Geschichte „Im Tannengrund 1“. Sie handelt von zwei Schwestern, die im dunklen Nadelwald in einer einsamen Gegend im Harz eine Pension führen. Der Alltag ist eher eintönig und schon lange war kein Gast mehr da. Es gibt scheinbar keine Zukunft – dafür aber eine unbändige Sehnsucht. Als ein Fremder auftaucht, vermuten sie in ihm einen potentiellen Käufer und versuchen voller Eifer, die Pension ins beste Licht zu rücken.

Das zweite Stück „Am Ende des Tages“ wird am Dienstag, 30. Januar, und Mittwoch, 31. Januar, jeweils um 20 Uhr aufgeführt. Ort des Geschehens ist diesmal ein Hausflur in einem Wohnhaus mit mehreren Parteien. Es geht um die Hausgemeinschaft, das Gegeneinander, Ohneeinander und ums Miteinander. Die Menschen leben Wand an Wand und doch trennen sie Welten voneinander. Bis sich am Ende des Tages die Tür erneut öffnet. Mit gut durchdachtem Bühnenbild, starker Szenenmusik und stimmungsvollen Lichtwechseln entsteht ein unverwechselbares Theatererlebnis.

Termine: 23. und 24. Januar, „Im Tannengrund 1“ und 30. und 31. Januar „Am Ende des Tages“, jeweils 20 Uhr, Veranstaltungsort: Kulturforum, Karten gibt es unter Tel. 0431/9013400.