Mittendrin in der Heidelbeer-Saison

Mongia Bauer hält gemeinsam mit ihrem Mann Klaus Bauer auf ihrem Fruchthof in Rodenbek köstliche Heidelbeeren bereit. FOTO: ELSABE GLÄSSEL

Rodenbek. Bei Klaus und Mongia Bauer auf dem Fruchthof in Rodenbek hat die Heidelbeer-Ernte begonnen. Auf dem 0,3 Hektar großen Gebiet warten die samtigblauen Früchte darauf, gepflückt zu werden. Die Heidelbeere kam aus Nordamerika nach Europa und wird seitdem immer beliebter. „Vor 20 Jahren hatten wir kaum Nachfrage. Jetzt bemerken wir den Unterschied“, sagt Klaus Bauer. Das liegt vor allem an den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten: ob auf Torten, eingekocht als Marmelade und Kompott oder einfach frisch, die Früchte haben einen einzigartigen Geschmack. Inzwischen baut der Familienbetrieb zwei verschiedene Sorten auf der Plantage an. Zum einen „Reka“, eine Art aus Neuseeland, und die deutsche Standardsorte Bluecrop. Doch nicht nur auf der Zunge tun die Heidelbeeren gut, sie sind auch noch gesund. „Das liegt vor allem an den bioaktiven Substanzen und den Anthocyanen“, sagt Bauer. Anthocyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die der Heidelbeere zum einen ihr typisches Aussehen geben und zum anderen Krebs vorbeugen sollen. Sie fangen freie Radikale im Körper ab und neutralisieren diese, zudem halten sie die Blutgefäße sauber. Wer die Powerfrucht probieren möchte, den lädt das Team vom Familienbetrieb des Fruchthofs ein, nach Rodenbek zum Pflücken zu kommen. Auch Himbeeren sind hier noch reichlich vorhanden und warten darauf, verspeist zu werden.ke