Mit Sicherheit viel Spaß – Kieler-Woche-Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen

Mit Kieler-Woche-Motiven umhüllt sind die „Big Bags“, die an vielen Zufahrten vor Anschlägen schützen. Foto Big Bags: Jan Köster

Kiel. Die Kieler Woche 2018 soll wieder ein entspanntes und fröhliches Sommerfest werden. Trotzdem kann es durch den immensen Besucherandrang, gerade an den großen Hauptbühnen, auch mal eng und hektisch werden, wenn Musik-Stars wie Felix Jaehn, Stefanie Heinzmann oder Torfrock die Bühnen entern. Daher folgend einige Erläuterungen, die den Besuch erleichtern.

An den großen Bühnen

Hörnbühne: Ein Ampelsystem wird wieder den Grad der Auslastung der Fläche vor der Hörnbühne anzeigen. Die drei Ampeln befinden sich an den großen Torbögen, von denen sich zwei auf dem Westufer und einer auf dem Ostufer der Hörn befinden. Sollte die zugelassene Zahl von 10.000 Besuchern erreicht sein, werden an beiden Übergangen zum Querkai Einlassbegrenzungen aufgestellt und Sicherheitspersonal postiert. Wenn die Fläche bereits geschlossen sein sollte und die Ampeln Rot zeigen, führt hinter dem Hörn-Campus ein Weg auf die andere Seite. Die Veranstalter beschäftigen einen eigenen Sicherheitsdienst, der in Abstimmung mit der Polizei steht und bei Bedarf auch Taschenkontrollen an den Zugängen zum Querkai und zum inneren Bühnenbereich durchführt.

Radio Bob Rockcamp: Auch hier agiert ein vom Veranstalter engagierter Sicherheitsdienst, der bei Bedarf Taschenkontrollen durchführt. Vor der Bühne werden, um den Druck auf die Besucher der vorderen Reihen zu minimieren, Wellenbrecher aufgestellt. Ist der vordere Bereich voll, werden keine weiteren Gäste direkt vor die Bühne gelassen. Ein Bereich für Menschen mit Behinderung ist links neben der Bühne eingerichtet. Generell müssen keine Schleusen passiert werden, um auf das Gelände zu gelangen.

Städtische Bühnen: An der Rathausbühne gibt es keine Einlassschleusen und Rucksackkontrollen. Das gilt grundsätzlich auch für die „gewaltig leise“-Konzerte auf der Krusenkoppel, der anderen städtischen Bühne. Dort behält sich das Personal allerdings vor, stichprobenartig Rucksäcke und Taschen zu kontrollieren. Getränke dürfen auf der Krusenkoppel mitgebracht werden, sofern diese sich nicht in Glasbehältern befinden.

NDR-Bühne am Ostseekai: Während des regulären Bühnenprogramms führt das Sicherheitspersonal in Stichproben vereinzelte Kontrollen vor Ort durch. Zu den Public Viewings der FIFA Fußball-WM gibt es Einlasskontrollen. Dabei werden Personen- und Gepäckkontrollen vorgenommen. Taschen und Rucksäcke können zwar generell mitgenommen werden, Gegenstände wie zum Beispiel Waffen, Fahnen oder Feuerwerkskörper dürfen nicht auf das Gelände gebracht werden. Da auf dem mehr als 10.000 Besucher fassenden NDR-Areal ein gastronomisches Angebot vorhanden ist, bitten die Veranstalter darum, kieine eigene Getränke und Speisen mitzubringen.

Allgemeines

Die Polizei zeigt sichtbare Präsenz mit fünf mobilen Wachen. Mit rund 400 Riesen-Sandsäcken (sogenannten „Big Bags“) an vielen Standorten im ganzen Stadtgebiet, Absperrungen, selektiven Kontrollen und zahlreichen Posten sollen die Besucher vor möglichen Anschlägen geschützt werden. Es gibt Bereiche mit Durchfahrverboten für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und Stellen mit kompletten Fahrverboten. Vor allem im Innenstadtbereich sollte von der Anreise mit dem Auto abgesehen werden. tbu

 

Glasflaschen sollten zu Haus bleiben.
Rucksack: Thorben Bull