Mit dem Rad nach China – Auf ihrer Mega-Radreise sammeln zwei Studenten Geld für den Bau einer Schule

Unter dem Motto „Bildung ist nicht selbstverständlich“ wollen Maximilian Jabs (li.) und Nono Konopka ihre Tour in den Dienst der guten Sache stellen. Foto: hfr

Eckernförde. Eigentlich sind Nono Konopka und Maximilian Jabs keine Fahrradfahrer. Aber um den Bau einer Schule in Guatemala zu ermöglichen, haben sie jetzt doch eine längere Radtour geplant: Rund 15.000 Kilometer. Nach China. Weil das auf der Karte wie der längste Landweg aussah, den sie mit dem Rad machen konnten. So erklärt es zumindest Nono Konopka. Aufgewachsen ist der 24-Jährige in der Nähe von Eckernförde, wo er auch zur Schule ging. Gemeinsam mit Maximilian Jabs will er im September von Berlin aus nach Beijing radeln – dabei wollen sie durch 20 Länder und über bis zu 4500 Meter hohe Berge fahren. Eine Monsteraufgabe. Aber das soll genauso sein. Denn Nono und Max wollen in jeder Hinsicht Grenzen überwinden, auch ihre eigenen. Über ihren Blog, Instagram, Youtube, Facebook und Mapify werden sie ihre Erlebnisse teilen und immer zeigen, wo sie gerade sind. Bereits jetzt und auf der gesamten voraussichtlich zehn Monate langen Tour werden die beiden Spenden sammeln. Dafür arbeiten sie mit der in den USA gegründeten Nichtregierungsorganisation Pencil of Promise (https://pencilofpromise.org) zusammen, die nach den Angaben auf ihrer Webseite weltweit bereits mehr als 470 Schulen gebaut hat und so aktuell mehr als 90.000 Menschen eine Schulbildung ermöglicht. Die Spenden, die Nono und Max sammeln, sollen in vollem Umfang in den Bau einer Schule in Guatemala fließen und das Unterrichten von Schülern für ein ganzes Jahr ermöglichen, erklärt Nono. Er und Max haben gemeinsam in den Niederlanden internationales Marketing studiert. Beide sind schon viel auf der Welt herum gekommen und haben sich dabei für lokale Hilfsorganisationen eingesetzt und mit Kindern gearbeitet. Dabei wurde ihnen klar, wie gut es den meisten Menschen in Europa geht, und dass Bildung alles andere als selbstverständlich ist. So entstand die Idee, sich nach dem Ende Ihres Studiums ein Jahr lang einer ganz besonderen Herausforderung zu stellen, um damit Geld für Bildung zu sammeln.

Wer das Projekt Biking Borders ebenfalls unterstützen will, findet alle Infos dazu unter www.bikingborders.com