Immenhof – Ritt durch die Jahrzehnte

Schauspielerin Yvonne de Bark liest auf dem Immenhof zur Museumsnacht ab 18.30 Uhr aus ihrem aktuellen Buch.

Malente. Seit 60 Jahren verzaubern die Immenhof-Filme Jung und Alt mit unbeschwerten Ponyhof-Abenteuern vor idyllischer Kulisse. Seit elf Jahren können Filmliebhaber und Ponyhof-Fans im Immenhof-Museum in Malente Original-Requisiten, -Kostüme, Fotografien und viele weitere Sammlerstücke bestaunen. Die dritte Immenhof Museumsnacht am Sonnabend, 26. August, lässt von 18 bis 24 Uhr nicht nur in Kindheitserinnerungen schwelgen, sondern lockt auch aktuelle Filmstars ins Museum in der Kampstraße.

Ab 18.30 Uhr liest Schauspielerin Yvonne de Bark aus ihrem Buch „111 Gründe, einen Mord zu begehen“. Die unter anderem aus den Fernsehserien „Küstenwache“, die Motorrad-Cops, „Unter uns“ und „Alarm für Cobra 11“ bekannte Schauspielerin bietet im Anschluss an die Lesung eine Autogrammstunde an. „Eine tolle Möglichkeit eine bekannte Schauspielerin einmal live zu erleben und sich sogar mit ihr unterhalten zu können“, findet Museumsgründer Mario Würz, der 1984 seinen ersten Immenhof-Film sah und vier Jahre später von Hessen nach Malente zog, um sich auf Gut Rothensande, dem Drehort der ersten drei Kultfilme mit den Trippel-Trappel-Ponys, auf Spurensuche der Immenhof-Geschichten zu begeben.

Seit Jahrzehnten verzaubern die Immenhof-Filme mit Pony-Abenteuern vor traumhafter Kulisse.

„Auf den Spuren von Immenhof“ heißt auch der 2016 gedrehte Imagefilm des liebevoll gestalteten Museums, in dem Protagonistin Yvonne de Bark zusammen mit ihrer Tochter Lara Heimrich Original-Schauplätze der Filmreihe entdeckt, das Museum durchstöbert und sogar Peter Tost, Darsteller des Mans, trifft, der bei dem Imagefilm Regie führte. In der langen Museumsnacht wird de Bark dafür die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft des Museums verliehen, das durch den 2006 gegründeten „Verein zur Förderung des Immenhof-Museums“ getragen wird.

 

Zur Museumsnacht am 26. August gibt es eine Führung durch das Museum, in dem auf nur 50 Quadratmetern hunderte Schätze wie Kostüme, Requisiten, Original-Filmposter und -Aushänge zu bestaunen sind.

„Außerdem gibt es eine Führung durch das Museum mit Erklärungen zu den einzelnen Exponaten“, kündigt Würz an. Auf nur 50 Quadratmetern versammelt die Ausstellung hunderte Schätze wie Kostüme, Requisiten, Original-Filmposter und -Aushänge. Highlights sind zum Beispiel die Kutsche aus dem ersten Immenhof-Film, das Original-Reitkostüm von Matthias Fuchs (Ethelbert) und der Sattel, auf dem Heidi Brühl in ihrer Rolle der Dalli durch die Immenhof-Filme ritt. „Anlässlich des 75sten Geburtstags von Heidi Brühl gibt es zusätzlich eine kleine Sonderausstellung“, verrät der 47-Jährige. Die 1991 verstorbene Schauspielerin erhielt 2012 posthum bereits den ersten Immenhof-Filmpreis, den deren Tochter Nicole entgegennahm.

 

„Inspiriert wurde die Veranstaltung von der Museumsnacht in Lübeck, die dort ebenfalls immer am letzten Sonnabend im August stattfindet“, erzählt der Museumsleiter, der zusätzlich Führungen zu den Film-Schauplätzen in der Umgebung anbietet und dank dessen Leidenschaft die Fans heute Immenhof-Flair und Ponyhof-Romantik hautnah erleben können. Wer nicht mehr so lange warten möchte, kann bereits mit dem Museumsfilm mit Yvonne de Bark in die Immenhof-Welt eintauchen, der auf Youtube veröffentlicht und auf den Internetseiten des Immenhof-Museums verlinkt ist. jem

 

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