Hommage an den Bunker-D – „Gefüllte Räume“ mit dem Künstler Michael Mattern

Gefüllte Räume, 2018, Acryl auf Leinwand 100 x 80 cm, ist eine der ausgestellten Arbeiten.

Kiel. Technik prägt unsere Zeit – aber was ist das eigentlich, Technik? Diese Frage treibt den Künstler Michael Mattern an und um. Verstärkt seit 1989, als Matterns Möglichkeiten des Broterwerbs im Druckgewerbe durch digitale Neuerungen schwanden. Und da Ursprung aller industriell gefertigten Gegenstände immer Konstruktions-Anleitungen sind, bilden diese immer die Basis seiner Bilder. Der Bunker-D der Fachhochschule Kiel, Schwentinestraße 11, präsentiert Matterns neo-konstruktiven Bilder in der Ausstellung „Schutz – Raum – Kunst“ noch bis Mittwoch, 13. Juni. Ursprünglich, erklärt der gebürtige Husumer Michael Mattern, habe er mit neuen Arbeiten auf die Geschichte des Ausstellungsortes eingehen wollen, sei aber nicht in der Lage gewesen, seine Emotionen zum Bunker mit technischen Form- und Funktions-Logiken darzustellen. Eine Arbeit jedoch bezieht sich auf den ehemaligen Werkschutzbunker, beziehungsweise auf den Initiator des Bunker-D-Projekts, Fh-Kanzler Klaus-Michael Heinze. „Gefüllte Räume“ ist eine Hommage an seine vielfältigen Aktivitäten für die Kunst und Kultur. „Ich habe den Bunker-Grundriss als Basis genommen und die ‚Räume‘ mit Recycling-Teilen aus meinem Bestand gefüllt“, erläutert Mattern. Die Ausstellung ist immer mittwochs während der regulären Bunker-Öffnungszeiten, 10 bis 20 Uhr, zu sehen. Weitere Termine nach Vereinbarung unter bunker-d@fh-kiel.de