Gemeinsam Gutes tun

Claudine Klöhn ist Vorsitzende des Vereins "KN hilft" FOTO: PAE

Unter dem Motto „Gutes tun im Advent“ steht die Spendenaktion, die der Verein „KN hilft“ gestartet hat. Claudine Klöhn, Vorsitzende von „KN hilft“, ruft Leser auf, Vorschläge einzureichen.

Warum sollen es gleich fünf Projekte sein?

Die Kieler Nachrichten sind eine Zeitung für die ganze Region, und die besteht in unserem Verbreitungsgebiet nun mal aus vier Lokalredaktionen plus der Segeberger Zeitung als eigenständigem Titel. Wir haben uns gesagt: Die lokale Verbundenheit drücken wir am besten dadurch aus, dass in jedem der fünf lokalen Gebiete ein eigenes Projekt gefördert wird.

Kann ich als Leser der Segeberger Zeitung nur für das SZ-Projekt spenden?

Nein, natürlich nicht. Jeder kann das Projekt auswählen, das sie und ihn an meisten anspricht. Ein Eckernförder Leser kann genauso für die Initiative im Kreis Plön spenden wie umgekehrt.

Wie werden die Spendenobjekte konkret ausgewählt?

Zunächst einmal freuen wir uns jetzt auf viele gute Vorschläge Eine Jury des Vereins wird dann die fünf Projekte auswählen, die gefördert werden sollen.

 

Gesucht: Projekte, die helfen

Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche, begrüßt die Initiative von „KN hilft“. FOTO: NORDPOOL TIM RIEDIGER

Kiel. Sie opfern Ihre Freizeit, um Menschen in Not zu helfen? Sie haben sich für ein soziales Projekt engagiert? Oder sind Sie vielleicht in eine Situation geraten, in der Sie auf Hilfe angewiesen waren und haben so eine Institution kennengelernt, die selbst Hilfe benötigt? Der Verein „KN hilft“ unterstützt in diesem Jahr erstmals Projekte aus dem Verbreitungsgebiet der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung. „Wir verbinden die Region“ – dieser Anspruch von KN und SZ steckt hinter der Aktion „Gutes tun im Advent“. „KN hilft“ will fünf Projekte fördern, je eines im Bereich der Ostholsteiner Zeitung, der Holsteiner Zeitung, der Eckernförder Nachrichten, der Segeberger Zeitung und der Landeshauptstadt Kiel. Die ersten Bewerbungen sind bereits eingegangen, nun wird der Endspurt eingeläutet, denn Einsendeschluss ist Sonnabend, 4. November. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen ebenso wie Vereine und Verbände. Mitmachen können aber auch einzelne Personen, Familien oder Initiativen, die sich für einen sozialen Zweck einsetzen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser Menschen helfen können, die es schwerer haben als andere“, sagt Claudine Klöhn, Marketing- und Vertriebschefin der Kieler Nachrichten und Vorsitzende von „KN hilft e.V.“ Ihr Vorstandskollege Christian Longardt, Chefredakteur der KN, ist vom Sinn dieser Advents-Aktion ebenfalls überzeugt: „Es hat sich in der Vergangenheit häufig gezeigt, dass Menschen gerne spenden, wenn sie wissen, dass ihr Geld in ihrer Region verwendet wird.“

Alles, was „KN hilft“ benötigt, ist die Kurzbeschreibung des Projekts auf einem Fragebogen, der unter www.kn-online.de/kn-hilft zu finden ist. Dort müssen folgende Fragen beantwortet werden: Worin besteht der Förderungswunsch? Wie viel Geld wird benötigt? Was soll mit den Spenden konkret geschehen? Sie können den Bogen auch ausdrucken und ausgefüllt in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten am Asmus-Bremer-Platz in Kiel abgeben. Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche, begrüßt die Initiative von „KN hilft“: „Inmitten des vorweihnachtlichen Trubels erlebe ich die Adventszeit immer auch als eine Zeit der besonderen Aufmerksamkeit füreinander. Die Aktion ‚Gutes tun im Advent‘ ist hierfür ein besonders schönes Beispiel. Viele Leser tragen durch Projektvorschläge und Spenden dazu bei, dass Menschen in Notsituationen neue Lebensperspektiven erhalten. Und sie setzen damit ein Zeichen, dass wir einander wahrnehmen mit dem, was uns beschäftigt. Darum unterstütze ich die Aktion. Lassen Sie uns gemeinsam ‚Gutes tun im Advent‘!“

Fragebogen im Internet unter www.kn-online.de/kn-hilft