Fahrrad fahren, Fitness erfahren, entspannt zu Arbeit kommen:

Landes-Verkehrsminister Reinhard Meyer (Mitte) gab den Startschuss für die landesweite Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit dabei ADFC-Vorsitzender Thomas Möller (re.), AOK-Landesdirektor Thomas Haeger (2.v.re.) und Sebastian Schaeffer (Geschäftsführung der Schwartauer Werke). FOTO: AOK/HFR

Anmeldung für landesweite Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Kiel. Unter dem Motto „Fahrrad fahren und Fitness erfahren“ startete am 1. Mai auf dem Gelände der Schwartauer Werke in Bad Schwartau die landesweite Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die noch bis zum 31. August läuft.

Den offiziellen Startschuss gab Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer als Schirmherr der Aktion. Danach schwang sich der Minister auf sein Fahrrad und radelte gemeinsam mit Beschäftigten der Schwartauer Werke und den Organisatoren von AOK Nordwest und Allgemeinen Deutschen-Fahrradclub (ADFC) über das Firmengelände. „Wer regelmäßig zur Arbeit radelt, fördert nachhaltig seine Gesundheit und Fitness, schont die Umwelt und seinen eigenen Geldbeutel“, erklärte AOK-Landesdirektor Thomas Haeger. Daher rufen die Initiatoren von AOK und ADFC bis zum 31. August wieder alle „Nordlichter“ auf, das Auto stehen zu lassen und an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Noch vor Arbeitsbeginn etwas für die eigene Fitness tun, den lästigen Berufsverkehr umgehen und entspannt auf der Arbeit ankommen. Das ist auch in diesem Jahr wieder für alle Schleswig-Holsteiner möglich, die bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmachen. Natürlich sind auch Pendler willkommen, die das Rad bis zur Bus- oder Bahnhaltestelle nutzen. Teilnehmen können sowohl Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen. Wer an mindestens 20 Arbeitstagen den Weg mit dem Fahrrad zurücklegt, hat an 20 Tagen schon etwas für die eigene Gesundheit getan – ganz nebenbei und auf dem Weg zur Arbeit. Für die AOK ist dies ein wesentlicher Aspekt der Aktion. „Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness, stärkt das Immunsystem und kräftigt die Muskulatur. Außerdem sinkt das Risiko, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken“, so AOK-Landesdirektor Haeger.

Im letzten Jahr interessierten sich in Schleswig-Holstein über 18.000 „Nordlichter“ für die Aktion. „Das zeigt eindrucksvoll, wie viele Menschen das Fahrrad gegenüber dem Auto bevorzugen“, betont der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller und ergänzt: „Radfahren hält nicht nur fit, man ist bereits auf dem Weg zur Arbeit wach und entspannt zugleich. Zusätzlich kann man mit Tempo- und Streckenvariationen Training und Erholung beliebig dosieren und einfach in den Alltag einbauen.“ Deshalb spielen die geradelten Kilometer bei der Aktion auch keine Rolle.

Wichtig ist aber, die geradelten Tage im Aktionskalender anzukreuzen. Den gibt es ab sofort in jedem AOK-Kundencenter und in den Geschäftsstellen des ADFC und ist nach Ende der Aktion bis zum 18. September bei der AOK einzureichen. Die Teilnahme ist natürlich auch online möglich unter mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer als Schirmherr der Aktion betont, dass das Rad nicht nur im schleswig-holsteinischen Tourismus, sondern auch im Alltags- und Freizeitbereich eine große Rolle spiele. „Das Fahrrad wird von immer mehr Menschen als Verkehrsmittel neu oder wieder entdeckt. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhält.“ Deshalb werde die Landesregierung das bestehende Radverkehrsnetz weiter verbessern und setzt dabei auch auf zusätzliche Initiativen der Städte und Gemeinden. Das Land habe seit 2015 rund zwei Million Euro zusätzlich zu den bisherigen Fördermöglichkeiten zur Förderung innovativer Fahrradinfrastruktur bereitgestellt. Dazu zählten Ladestationen für elektrisch unterstützte Räder ebenso wie Abstellmöglichkeiten und Bike & Ride-Anlagen. „Mit den zusätzlichen Mitteln haben wir unter anderem gerade erst ein Modul-System für Fahrrad-Abstellanlagen entwickelt. Alle interessierten Gemeinden sind aufgerufen, sich hinsichtlich der Fördermöglichkeiten an unsere Nahverkehrsgesellschaft NAH.SH zu wenden“, so Meyer.

Die Schwartauer Werke in Bad Schwartau gehören zu den vielen Unternehmen im Land, die ihre Mitarbeiter zu einer Teilnahme an der Aktion motivieren. „Wir unterstützen gern die Aktion, weil sie die Gesundheit und die Fitness unserer Mitarbeiter stärkt, sie motiviert und sich positiv auf das Arbeitsklima im Betrieb auswirkt“, erklärte Sebastian Schaeffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schwartauer Werke. Er betont, dass Arbeitssicherheit und Gesundheit im Betrieb an oberster Stelle stehen und die Schwartauer Werke im Bereich Gesundheit auf Nachhaltigkeit setzen. Für betriebsinterne Fahrten stehen allein 15 Werksfahrräder zur Verfügung. Regelmäßig zu Beginn der Fahrradsaison wird den Mitarbeitern ein kostenloser Fahrradcheck auf dem Werksgelände angeboten. Hinzu kommen Kooperationen mit örtlichen Fahrradhändlern, die den Mitarbeitern der Schwartauer Werke Sonderkonditionen bieten.

Neben mehr Gesundheit und Umweltschutz warten auch attraktive Preise, die von Drittfirmen gespendet werden, auf die Teilnehmer. Darunter sind hochwertige Fahrräder, Fahrradzubehör und Erlebnisreisen. Im Rahmen eines Sonderwettbewerbs wird im Land zwischen den Meeren auch in diesem Jahr das „fahrradaktivste Unternehmen“ gesucht. Dabei gewinnt die Firma, die ihre Beschäftigen besonders motiviert, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit zu nutzen. Als Anerkennungspreis gibt es 500 Euro für eine fahrradfreundliche Investition wie zum Beispiel einen sicheren und überdachten Fahrrad-Abstellplatz.

 

Mehr Infos unter mit-dem-rad-zur-arbeit.de.