Exotische und traditionelle Speisen im Sportheim Heikendorf

Heikendorf. Rein äußerlich ist das Sportheim in Heikendorf unverändert. Innen aber hat sich einiges getan, seit André Schneider und seine Frau Sima Rahimsay die Vereinsgastronomie am 1. Februar übernommen haben. André, der gelernte Koch, ist stolz auf die gut ausgestattete Küche. „Wir sind längst noch nicht fertig“, berichtet er „um unsere Pläne verwirklichen zu können, muss die Küche erweitert werden.“ Aber das werden er und Sima Rahim, die gebürtige Afghanin, nach und nach angehen. Der Saal ist renoviert worden und ein kleiner Raum für Gastronomie außerhalb sportlicher Veranstaltungen steht neben dem Versammlungsraum für die Vereine zur Verfügung.

Sima Rahimsay, die vor kurzem ihr 25jähriges Dienstjubiläum als Angestellte in der Personalverwaltung der Stadt Kiel feiern konnte, ist für die hausgemachten Kuchen und Torten zuständig. „Ich liebe es sehr, diese schönen Torten zu backen. Sie sind gar nicht so sehr süß und sonntags beim Tanztee meistens komplett ausverkauft. Aber auch fast alle anderen Speisen, die bei uns angeboten werden, kommen aus eigener Herstellung.“ Der sonntägliche Tanztee ist inzwischen zu einer festen Einrichtung geworden. „Die meisten Gäste bestellen von einem Termin zum anderen schon die Tische. In der Regel kommen so etwa 120 tanzlustige, zumeist ältere Menschen, die abends nicht mehr so gerne ausgehen mögen und daher diese nachmittägliche Veranstaltung genießen“, erzählt André Schneider. Sie kämen aber nicht nur zum Tanzen, berichtet er weiter. Viele kämen wegen der leckeren Torten, aber auch, um einfach miteinander zu klönen. So gesehen sei der Tanztee fast eine soziale Veranstaltung.

Das Paar organisiert in den modernisierten Räumen des Vereinsheims Veranstaltungen aller Art. „Von der Taufe bis zur Trauerfeier sind wir auf alles eingerichtet“, sagt Schneider. Bei besonderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Mehlbüdelessen oder Grünkohlabend, sei Vorbestellung sinnvoll. Was immer die Gäste für ihre private Feier in den Räumen des Vereinsheims bestellen: von der Tischdekoration bis hin zu den gewünschten Speisen bereitet Schneider alles nach Wunsch vor. Wichtig ist ihm, dass Büffets und Menüs frisch zubereitet werden. „Catering gibt es in diesem Haus nicht“, betont er. „Hier kocht der Chef tatsächlich noch selbst.“ Besonders freuen sich Schneider und Sima Rahimsay aber auf den 1. April. An diesem Sonnabend laden sie ein zu einem afghanischen Büffet ein. Sima Rahimsay hat schon einen langen Einkaufszettel vorbereitet, um für dieses Fest, das durch eine Bauchtanz-Vorführung abgerundet wird, landestypische Zutaten und Gewürze zu kaufen. Noch sind einige Plätze frei, und wer Lust hat, sich einmal auf afghanische Art kulinarisch verwöhnen zu lassen, kann sich jetzt noch Plätze reservieren lassen.

Die Teilnahme kostet pro Person 27 Euro. Reservierungen nimmt André Schneider unter der Telefonnummer 0431/65944999 gerne entgegen. sy