Erfolgreich mit dem Rad zur Arbeit

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Kiel ist das fahrradaktivste Unternehmen Schleswig-Holsteins. Darüber freuen sich Mitarbeiter Bastian Maaß, Dezernatsleiter Karsten Thode, AOK-Landesdirektor Thomas Haeger, AOK-Mitarbeiter Olav Drevs und ADFC-Geschäftsführer Carsten Massau. FOTO: KAE

 

Kiel. 3580 Schleswig-Holsteiner sind zwischen dem 1. Mai und dem 31. August 2017 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, 58 davon arbeiten bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Kiel. Deshalb wurde die Behörde nun im Rahmen der landesweiten Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK Nordwest und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) als fahrradaktivstes Unternehmen Schleswig-Holsteins ausgezeichnet.

„Obwohl der Sommer 2017 verregnet war, ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal angestiegen“, bilanzierte AOK-Landesdirektor Thomas Haeger und fasste zusammen: „3580 Schleswig-Holsteiner haben zusammen 1,26 Millionen Kilometer zurückgelegt, 30 Millionen Kalorien abgebaut und 197 Tonnen Kohlendioxid eingespart.“ Damit, so Haeger, haben alle Teilnehmer gewonnen und zwar in Sachen Fitness und Gesundheit.

Über eine besondere Auszeichnung können sich außerdem die Mitarbeiter der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Kiel freuen. Ihre Behörde ist das fahrradaktivste Unternehmen in Schleswig-Holstein. 58 Mitarbeiter haben am Wettbewerb teilgenommen und selbst der Dezernatsleiter Management Küste, Karsten Thode, fährt, so oft es geht, mit seinem Faltrad zur Arbeit.

Ganze 14 Kilometer legt Bastian Maaß jeden Morgen zurück, um von Elmschenhagen zu seinem Arbeitsplatz beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Holtenau zu kommen. Nachmittags fährt er natürlich auch wieder zurück.

„Beim Losfahren muss nur erstmal der innere Schweinehund überwunden werden, dann ist das Glück groß, wirklich mit dem Fahrrad gefahren zu sein“, berichtete Maaß. Dem stimmte auch ADFC-Geschäftsführer Carsten Massau zu: „Wenn man erstmal angefangen hat, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, fällt es irgendwann nicht mehr schwer, sich täglich aufs Rad zu schwingen.“ Somit, so Massau, ist die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eine „Art Einstiegsdroge“ für die tägliche gesunde Fortbewegung. kae