Duckstein-Festival kehrt mit Special Edition an die Förde zurück

Die Rockhouse Brothers mischen das Publikum am Freitag, 1. September, mit frischem Rock’n’Roll und einer unterhaltsamen Bühnenshow auf. FOTO: BERGMANN GRUPPE

Kiel. Das Duckstein-Festival kehrt nach zweijähriger Pause nach Kiel zurück. Vom 31. August bis 3. September erlebt das anspruchsvolle Freiluft-Event eine Neu-Auflage in Schleswig-Holstens Landeshauptstadt – mit Live-Musik, Design und feiner Küche. Das alles wird ohne Eintritt und unter freiem Himmel angeboten. Das Festival bezieht mit dem Bootshafen nicht nur eine neue Heimat, sondern versteht sich auch als „Special Edition“ des ehemalig zehntägigen Festivals, das nun an vier Tagen einen etwas anderen Charakter bekommt: Ein feines, hochkarätiges Festival für ein verlängertes Sommer-Wochenende in der City. Auch wenn der Platz für den früher fest etablierten Theaterplatz fehlt – die Uferterrassen vor der maritimen Kulisse eignen sich perfekt, um der Musik auf der schwimmenden Pontonbühne zu lauschen. Das erstklassige Musikprogramm bietet Klassiker aus dem Festival-Programm.

Edo Zanki & Band eröffnen das Festival am Donnerstag, 31. August, mit
deutschem Soul. FOTO: RENÉ VAN DER VOORDEN

Edo Zanki & Band eröffnen das Festival am Donnerstag mit ihrem Programm „Meine Eighties“. Als einer der ersten und erfahrensten Musiker im Bereich deutscher Soul, interpretiert der gebürtige Kroate nicht nur seine eigenen, sondern auch die namhaften Songs der Musikkollegen aus den 80ern, mit seiner Band neu und lässt alte Erinnerungen wieder aufleben. Die Rockhouse Brothers mischen das Publikum am Freitag mit frischem Rock’n’Roll auf. Die Geschwister Joey „the Saint“ (Gitarre und Gesang) und sein „little Brother“ Jamie (Kontrabass und Gesang), verfolgen zusammen mit Schlagzeuger Wolff „the Wolfman“ Reichert inzwischen nur noch ein einziges Ziel: Sich mit ihrer Musik in die Herzen der Menschen zu spielen. Ihre Art, 50er Jahre Rock’n’Roll mit zeitgenössischen Party-Hits zu kombinieren, geht in die Beine. Am Sonnabendabend sorgt The Terri Green Project mit der einzigartigen und kraftvollen Soulstimme von Terri Green und mit ihren mitreißenden Eigenkompositionen sowie bekannten Klassikern von Marvin Gaye bis Amy Whinehouse für das richtige Saturday Night Fever. Die Musik hat alles, was man von einer Band mit einer tollen Soul-Stimme erwartet: Groove, Emotionen, lässige Hooks, coole Sounds und das gewisse Etwas: Luxus Soul eben. Außerdem bringt The Terri Green Project dieses Jahr einen Special Guest mit, den Singer-Songwriter Jason Anousheh. Der sympathische Perser weiß ganz genau, wie er durch seine Musik romantische Gefühle, melancholische Gedanken und Träume hervorruft, aber auch zum Tanzen und Fröhlich-Sein anregt, wie er durch seine Hitsingle „Sonnenmädchen“ oder durch die neueste Single „Kinder des Mondes“ beweist. Mit Big Daddy Wilson feat. Greg Copeland sind am letzten Festival-Tag zwei starke Soul-Stimmen im Programm vertreten, die die treuen Festival-Gäste kennen werden. Big Daddy Wilson aus North Carolina, dem man seine südstaatlichen Wurzeln an der magischen Stimme anhört – und Greg Copeland aus Virginia vereinen sich zu einem großartigen Duo, das einen tollen Festivalabend verspricht. Beide bringen eine geballte Energie auf die Bühne, die sich unweigerlich auf das Publikum überträgt. Ihre Botschaft ist gekonnt verpackt in kraftvoll treibende Soul- und Funk-Hits, die direkt in die Beine gehen, in Soul-Balladen, die das Herz berühren, in erdigem Rhythm & Blues und in relaxten Funky-Grooves, die einfach nur Spaß machen. Big Daddy Wilson räumte gerade erst den Deutschen Schallplattenpreis für sein neues Album „Neckbone Stew“ ab. Die Musik wird ergänzt durch das Thema Design: Arts & Crafts, Lifestyle- und Designprodukte – zum großen Teil handgemacht. Kulinarisch bietet das Festival gewohnt erstklassige Küche abseits von Wurst & Pommes: Die beliebten Festival-Klassiker wie zum Beispiel Falafel & Mazza, indische Currys und Pakoras oder auch italienische Antipasti und Pizza sind schon fest eingeplant. Dazu gibt es natürlich die frisch gezapften Spezialitätenbiere, die in Kiel immer besonders gut geschmeckt haben. Festivalleiter Thorsten Weis: „Wir wissen, dass viele Kieler – wie wir auch – sehr traurig waren, als wir 2015 eine Pause verkünden mussten. Wir freuen uns riesig auf eine Wiederkehr in die schöne Stadt Kiel. Die Verkürzung auf vier Tage und die kompaktere Veranstaltungsfläche entlasten die Festivalkasse und machen das besondere Festival- Erlebnis für die Kieler wieder möglich. Die neue atmosphärische Location am Bootshafen passt hervorragend ins Konzept.“ Das Duckstein-Festival ist vor 20 Jahren in Hamburg an der Fleetinsel entstanden, in diesem Jahr findet es an drei weiteren Orten statt: in der HafenCity Hamburg, in Lübeck am Traveufer sowie in Binz auf der Insel Rügen. ke