Die Meinung der Anwohner ist gefragt:

Auch der Spielplatz neben dem Kieler Wasserturm soll Thema der Bürgerbeteiligung werden, bei der Erwachsene, Kinder und Jugendliche ihre Ideen zur Gestaltung mit einbringen können. FOTO: MAP

Wie soll es am Wasserturm aussehen?

Kiel. Die Grünflächen rund um den Kieler Wasserturm sollen saniert und neu geplant werden. Dazu sind die Meinungen der Anwohner gefragt.

Um das Gelände nach den Vorstellungen der Anwohner zu gestalten, laden das Grünflächenamt und das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen am Freitag, 12. Mai, zu einer Bürgerbeteiligung ein.

Verwildertes Gehölz und sanierungsbedürftige Spielplätze bestimmen noch das Bild rund um den Kieler Wasserturm in Ravensberg. Das Potential der Umgebung wird noch nicht optimal genutzt und das Grünflächenamt und das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen Kiel haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Platz wieder zu beleben. Ziel ist es, die Grünflächen um den Wasserturm wieder zu einem Ort zu machen, an dem sich jeder gerne aufhält.

Bürgerbeteiligung

Durch die Ämter ist bereits eine Vorkonzeption zur Verwendung der Flächen vorgenommen worden, allerdings sollen auch die Anwohner ein Mitspracherecht erhalten. Am Freitag, 12. Mai, findet im Regionalen Bildungszentrum Wirtschaft von 15 Uhr bis 19 Uhr eine Bürgerbeteiligung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche statt. Jeder kann so einen Beitrag leisten.

Es werden zunächst die verschiedenen Bereiche vor Ort abgegangen. „Es sollen Defizite und Probleme erkannt werden, jedoch auch die positiven Seiten herausgestellt werden“, sagte Andreas Schützmann vom Grünflächenamt und Leiter des Projektes am Mittwoch bei der Ortsbeiratssitzung Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook.

Ortsbeiratsvorsitzender Dr. Dieter Hartwig betonte außerdem, dass es keine ersatzlose Streichung von für die Anwohner wichtige Begegnungsstätten geben dürfe. Um dies zu erreichen, soll der Gesamtbereich um den Wasserturm saniert und neu geplant werden. Im Fokus liegen die Barrierefreiheit, Spiel- und Asphaltflächen sowie die Säuberung und Instandsetzung des Gehölzes.

Im Zentrum der Grünfläche kann ein sogenannter Quartiersplatz entstehen, der zum Sitzen, Spielen und Sportmachen einlädt. So soll Leben in die Nachbarschaft kommen und ein Gemeinschaftsort geschaffen werden, an dem sich alle Generationen treffen können.

Historische Bedeutung

Der Platz sei von historischer Bedeutung für die Stadt und damit auch für die Anwohner, meinte Nicole Holz, Leiterin der Abteilung Planung des Grünflächenamts Kiel. Die Konzeptionierung sei bereits im vollen Gange.

Das Gelände wurde vermessen und die einzelnen Komponenten benannt. Nun soll mit Hilfe der Bürger ein Konzept zur inhaltlichen Gestaltung erstellt werden, das zeitnah umgesetzt werden soll. Das Wasserturm-Gelände ist einer der Schwerpunkte für das Grünflächenamt.

Wer bei der Bürgerbeteiligung teilnehmen und so aktiv an der Gestaltung der Grünflächen um den Wasserturm teilnehmen möchte, kann sich bis Montag, 8. Mai, unter kiel.de/umwelt anmelden. (map)