Die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben

Kiel. Die Heinrich-Böll-Stiftung SH, die ZBBS und der Flüchtlingsrat SH lädt zu der Lesung von Marc Engelhardt am Dienstag, 21. Februar, ein.

Die Lesung, die ab 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Alten Mu Impuls Werk e.V., Lorentzendamm 6-8, Kiel, stattfindet, wird von den Lotsen der ZBBS unterstützt. Es handelt sich um eine Lesungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftungen Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

65 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Sie flüchten vor Hunger, Krieg und Perspektivlosigkeit. Diese Menschen werden die Gesellschaften, in denen sie ankommen, verändern. Das Buch „Die Flüchtlingsrevolution“ erzählt von dieser Völkerwanderung, die in allen Ecken der Welt stattfindet. Der Herausgeber Marc Engelhardt gehört dem Korrespondentennetzwerk Weltreporter.net an. Diese Weltreporter haben es sich zur Aufgabe gemacht, über die Geschichten von Geflüchteten zu berichten.

Das Thema Flucht erhält hier viele unterschiedliche individuelle Gesichter und Schicksale. Doch alle eint Engelhardts Definition: „Ein Flüchtling ist derjenige, der geht, obwohl er lieber bleiben würde.“ Und trotzdem sind diese Menschen geflüchtet, vor allem wegen der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben.

Auch die Lotsen der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten hat die Perspektive auf eine lebenswerte Zukunft dazu bewegt, ihre Heimatländer zu verlassen. Das Lotsen Projekt des ZBBS gibt Geflüchteten die Chance, selbst Verantwortung zu übernehmen. Mit ihren eigenen Erfahrungen und Sprachkompetenzen unterstützen die Lotsen normalerweise neu angekommene Geflüchtete. Am 21. Februar bringen sie ihre Erfahrungen in die Lesung mit ein. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr, Alten Mu Impuls Werk e.V., Lorentzendamm 6-8, Kiel. Eintritt frei.