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Das spricht für Tiere aus dem Tierheim

Es müssen nicht immer Tierbabys sein. Wer sich ein Tier zulegen möchte, kann auch im Tierheim treue Begleiter finden und ihnen ein neues Zuhause geben. Foto: Pixabay

Viele Menschen entscheiden sich dafür, einen tierischen Mitbewohner bei sich aufzunehmen.

Laut einer Heimtierstudie lebten in deutschen Haushalten im vergangenen Jahr rund 13,4 Millionen Katzen und 8,6 Millionen Hunde. Leider hält sich das Vorurteil hartnäckig, dass Tiere aus dem Tierheim „verkorkst“ wären und somit beispielsweise ein Welpe definitiv immer die richtige Wahl sei. Wir räumen mit diesem Vorurteil auf und zeigen Euch, was für Tiere aus dem Tierheim spricht. Denn es warten ganz großartige neue beste Freunde auf Euch im Tierheim, die ein liebevolles Zuhause verdient haben.

Wie bei Menschenbabys geht den meisten Leuten das Herz auch bei Tierbabys sofort auf. Natürlich sind die Kleinen besonders niedlich – bleiben es aber auch, wenn sie erwachsen sind. Jedes Tierbaby wird schließlich früher oder später erwachsen. Selbstverständlich sprich ebenso viel für ein junges Tier wie für ein ausgewachsenes. Trotzdem sollte man das Tierheim oder den Tierschutz zumindest in Betracht ziehen.

Falsche Vorurteile

Dass Tiere aus dem Tierheim allesamt einen „Knacks“ haben, unverträglich, gar gefährlich und nicht zu trainieren seien, ist ganz und gar nicht richtig. Natürlich mussten viele der Tiere leider schlechte Erfahrungen – oft verursacht durch Menschen – machen. Aber gerade dann ist es wichtig, ihnen eine Chance auf ein Leben voller Liebe und tollen Erfahrungen zu schenken. Eines ist sicher: Die Tiere werden es Euch definitiv danken.

Viele der Tiere wurden außerdem nicht aufgrund von Auffälligkeiten abgegeben, sondern weil die Halter überfordert oder sich ihrer Verantwortung nicht bewusst waren. Bei einigen Tieren ist schlichtweg das Herrchen oder Frauchen verstorben oder musste das Tier aufgrund von Veränderungen im Privatleben (wie beispielsweise einem Umzug) abgegeben werden. So oder so: Ein Tier bedeutet viel Arbeit und Einsatz, egal ob Ihr zum Beispiel einen Welpen erziehen oder mit einem erwachsenen Hund an Verhaltensmustern arbeiten müsst.

Ob Tierheim, Tierschutz oder Züchter …

Ein nicht unwesentlicher Faktor ist außerdem, dass eine Schutzgebühr wesentlich geringer ist, als der Kaufpreis. Dabei solltet Ihr allerdings immer im Hinterkopf behalten: Wenn ich schon die Schutzgebühr oder auch den Kaufpreis eines Züchters nicht aufbringen kann – Kann ich die monatlichen Kosten stemmen, die ein Tier verursacht?

Es lohnt sich definitiv immer in Betracht zu ziehen, ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen. Immerhin warten dort zahlreiche Tiere auf ihr Zuhause. Die Mitarbeiter im Tierheim kennen ihre Schützlinge am besten und können Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen, das passende Tier für Euch und Eure Lebensumstände finden und mögliche Zweifel sicherlich schnell aus dem Weg räumen.

Solltet Ihr Euch doch für einen Kauf beim Züchter entscheiden, solltet Ihr darauf achten, bei seriösen Züchtern zu kaufen. Damit könnt Ihr den Tierschutz gewährleisten.