Checken, testen, diskutieren – CAU lädt zum Fahrradtag mit Serviceangeboten, Probefahrten und Vorträgen ein

Am Dienstag, 3. Juli, dreht sich an der Uni Kiel alles ums Rad. Foto: Oliver Franke, Uni Kiel

Kiel Am Dienstag, 3. Juli, dreht sich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) alles rund ums Rad. Beim CAU-Fahrradtag können Zweiradfans von 11 bis 18 Uhr vor den Campus-Mensen I und II und auf dem Audimax-Vorplatz Angebote wie Reparaturstationen, eine automatisierte Fahrrad-Waschanlage oder Testfahrten in Anspruch nehmen. Um 18 Uhr läutet CAU-Kanzlerin Claudia Ricarda Meyer das Vortragsprogramm im Hörsaal 3 am Christian-Albrechts-Platz 3 (CAP3) ein, an dem unter anderem der Berliner Fahrradaktivist Heinrich Strößenreuther teilnimmt.

Organisiert wird der Aktionstag vom Projekt „klik – klima konzept 2030“ und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). „Fahrräder reparieren lassen, reflektierende Aufkleber für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr auf die Felgen kleben, verschiedene E-Bikes und Lastenfahrräder Probe fahren oder unseren Fahrrad-Parcours durchfahren – beim Fahrradtag bieten wir jede Menge Service an“, sagt Mitorganisator und „klik“-Mitarbeiter Sebastian Starzynski. Auf kulinarischer Ebene warten sogenannte Food-Bikes mit Kaffee und Eis auf die Gäste. Außerdem sind verschiedene Aussteller vor Ort, die die neuesten Trends aus der Branche präsentieren. Ein Highlight ist die automatisierte Fahrrad-Waschanlage auf dem Audimax-Vorplatz. Auch „klik“ und der AStA sind mit einem Stand vertreten.

Wie sieht der Verkehr in Kiel heute aus? Und wie die Verkehrsplanung der Zukunft? Darauf gibt Wiebke Bonow, Leitung ÖPNV-Planung, Eigenbetrieb Beteiligung der Landeshauptstadt Kiel, in ihrem Vortrag „Das Verkehrskonzept der Zukunft für Kiel“ Antworten. Die Notwendigkeit einer Verkehrswende erörtert Heinrich Strößenreuther, Agentur für clevere Städte, Berlin, in seinem Vortrag „Mut zur Verkehrswende!“. Der Fahrradaktivist hat mit seinen teils polarisierenden und öffentlichkeitswirksamen Kampagnen erreicht, dass die Stadt Berlin das erste Gesetz zur Radverkehrsförderung verabschiedet. Seither gilt er als „Verkehrsrebell im schwarzen Anzug“. Im Anschluss an die Vorträge sind alle Teilnehmenden ab 20 Uhr dazu eingeladen, in einem Get-together mit den Referenten über Probleme und Chancen zu sprechen.

Das Vortragsprogramm wird vom Verein Tram für Kiel mitgestaltet.