Carsharing: mehr Mobilität für mehr Lebensqualität

Hinrich Kählert (v.li.), StattAuto, Daniel Pollmann, Ortsbeiratvorsitzender Ellerbek, Christian Stamer, Landeshauptstadt Kiel, und Dagmar Richter, Quartiersbüro Wahlestraße, haben das Projekt „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ am Tilsiter Platz in Wellingdorf vorgestellt. Foto: hfr

Wellingdorf. Für das Projekt „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ haben sich Hinrich Kählert von StattAuto, Christian Stamer von der Landeshauptstadt Kiel, Dagmar Richter vom Quartiersbüro Wahlestraße und der Ortsbeiratsvorsitzende Daniel Pollmann zusammengeschlossen und am vergangenen Mittwoch das neue Mobilitätsangebot vorgestellt. Ein Teil dieser Mobilisierung stellen die Carsharing-Stationen dar, eine neue wurde am Tilsiter Platz in Kiel eingeführt. Hier werden künftig zwei Autos zum Leih zur Verfügung stehen. Insgesamt gibt es mittlerweile sieben Carsharing-Stationen mit elf Autos am Ostufer. Hinter dem Wort steckt eine Kombination aus den englischen Wörtern car für „Auto“ und sharing für „teilen“. Genauer gesagt ermöglicht das Konzept, die unterschiedlichsten Fahrzeug-Typen auf möglichst einfachem Wege zur Verfügung zu stellen. Vom Mini für kleinere Ausflüge bis zum Transporter für einen eventuell anstehenden Umzug ist alles vertreten. Dabei müssen weder Verschleiß- noch Steuerkosten beachtet werden. Außerdem wird einer langwierigen Parkplatzsuche entgangen, da es eigens festgelegte Parkplätze gibt.

Passende App

Das Projekt des Carsharings wird nicht nur in Kiel reichlich angenommen, sondern auch in Lübeck und Hamburg. Das Angebot lohnt sich besonders für Menschen, die keine täglichen Auto-Nutzer sind und weniger als 8000 Kilometer im Jahr mit dem Fahrzeug zurücklegen. Der Monatsbeitrag beträgt acht Euro plus zusätzliche Stunden- und Kilometer-Pauschale, dafür geht das Tanken zulasten von StattAuto. Außerdem gibt es für den besonders einfachen Ausleihprozess die passende App mit Namen Carsharing Deutschland, bei der die umgebenden Stationen gesichtet und das gewünschte Fahrzeug reserviert werden kann. Durch die Verwendung von Carsharing, Fahrrädern und dem öffentlichen Personennahverkehr können nicht nur die Privatkosten gesenkt, sondern auch der CO2-Ausstoß und die Parkplatznot in Kiel verringert werden. Der Straßenverkehr wird für Kinder durch den geringeren Anteil an Fahrzeugen sicherer und die Behinderung für Fußgänger und Radfahrer durch unrechtmäßig abgestellte Fahrzeuge weniger.

„Ich wünsche mir, dass die Menschen die Hemmschwelle überwinden und das neue Projekt Carsharing ausprobieren“, so Hinrich Kählert. Weitere Informationen zum Ausleihprozess unter www.stattauto-mobil.de ke