Aus Ottos erster Stunde – Geschichte der Verbrennungsmotoren hautnah im Maschinenmuseum zu erleben

Am morgigen Sonntag gibt es im Maschinenmuseum Spannendes über die Entstehung der Otto- und Dieselmotoren zu erfahren.

Kiel. Unter dem Motto „Motoren für Landwirtschaft und Kleingewerbe“ wird am kommenden Sonntag, 15. April, im Maschinenmuseum ein häufig vergessenes Kapitel der Technikgeschichte aufgeschlagen.

Während Mitte des 19. Jahrhunderts die Dampfkraft zur selbstverständlichen Antriebsquelle für die großen Fabriken geworden war, musste das Kleingewerbe wie eh und je mit Wind- und Wasserkräften – oft noch mit Muskelkraft betriebenen Maschinen – arbeiten. Es mangelte an einer kleinen, billigen und jederzeit verfügbaren motorischen Kraftquelle. Mit der Erfindung des Ottomotors wurde dann endlich die ideale Kraftmaschine für kleine Betriebe geschaffen.

Welche Vielfalt an kleinen, stationären Otto- und später auch Dieselmotoren sich bald entwickelte, das können Besucher im Maschinenmuseum nicht nur besichtigen, sondern bei vielen Vorführungen drinnen und draußen auch erleben. Aber nicht allein der Verbrennungsmotor steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Auch die Bedeutung der Heißluftmaschine wird den Besuchern am Beispiel einer über 100 Jahre alten Wasserfördermaschine vor Augen geführt. Selbstverständlich gibt es am Sonntag wieder ein Mitmach-Programm für Kinder. Nach den Wintermonaten werden nun auch wieder die beliebten Rundfahrten mit dem alten Museumstrecker angeboten. Und für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das Team vom Café Schraube. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Sonntag, 15. April, von 11 bis 17 Uhr, Maschinenmuseum Kiel-Wik, Am Kiel-Kanal 44, Kiel, Tel. 0431/580309. Mehr Informationen unter www.maschinenmuseum-kiel-wik.de