Allein auf der Bühne – Das Thespis-Festival zeigt Monodramen aus aller Welt in Kiel

„Tränen machen keinen Lärm“ zeigt die Kubanerin Monse Duany am kommenden Montag in der Pumpe.

Kiel. Zum elften Mal seit 1999 ist Kiel vom heutigen Sonnabend, 10. November, an eine Woche lang Austragungsort des deutschlandweit einzigartigen und international renommierten Festivals für Monodramen aus aller Welt, „Thespis“. Zum Großteil handelt es sich bei den bis Sonnabend, 17. November, gezeigten Inszenierungen um deutsche Erstaufführungen.

In diesem Jahr sind unter anderem Roberto Galante aus Italien, Nanine Grigoryan aus Armenien, Asnat Zibil aus Israel, George Mann aus Großbritannien, Monse Duany aus Kuba und Philipp Hochmair aus Deutschland mit am Start.

Und so steht Thespis auch in diesem Jahr für ein Theater der künstlerischen Vielfalt und der hochaktuellen Themen: Die eingeladenen Stücke erzählen vom Überlebenskampf unter unmenschlichen Bedingungen, von den Hoffnungen, Träumen und Ängsten des Durchschnittsmenschen, von antiken und aktuellen Tragödien und Dramen – aber nicht zuletzt auch von der spielerischen Leichtigkeit des Seins. Gar kein Zweifel: Das Monodrama lebt – weltweit und in allen möglichen Formen. Ob als sprachkonzentrierter Monolog, als wortlose Pantomime oder als entfesseltes Tanzstück.

Spielstätten sind in diesem Jahr das Schauspielhaus, Holtenauer Sraße 103, Die Pumpe, Haßstraße 22, der Flandernbunker, Kiellinie 249, das Kulturforum, Andreas-Gayk-Straße 31, und das Literaturhaus S-H, Schwanenweg 13. Karten und Restkarten für die nicht ausverkauften Stücke gibt es beim Theater Kiel, Tel. 0431/901901, im Opernhaus, Rathausplatz 4, im Schauspielhaus Kiel, im Internet über die Tickethotline unter www.theater-kiel.de sowie an den Theaterkassen am jeweiligen Veranstaltungsort circa 30 bis 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Der Eintritt kostet 17 Euro pro Vorstellung. Das Programm gibt es unter www.thespis.de